Afghanistan: Krieg oder Frieden?!

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Die Truppen der Nato wurden nach Afghanistan gesandt, um dort die Lage zu stabilisieren und zu helfen, die einheimischen Polizisten auszubilden sowie das Land wieder aufzubauen. Als die Truppen in dieses Land gingen hat sich keiner ausgemalt, dass der Einsatz so lange dauern würde, oder vielleicht doch.
Man versprach der Bevölkerung Hilfe und Demokratie. Man erreichte, dass es Jobs, Wasser und Strom in Afghanistan gibt. Doch leider bleiben die positiven Meldungen aus Afghanistan eher knapp bemessen. Kann man dennoch von einem Erfolg berichten? Ich stelle das hier mal eindeutig in Frage.
Es ist noch kein wirklicher Schlag gegen die Taliban gelungen, der dem Land ein wenig Ruhe zum Atmen verschafft. Im Gegenteil, das Drogengeschäft boomt weiterhin und vor allem die Taliban ziehen ihre Profite aus dem Geschäft mit den Drogen. Die Lage ist unbefriedigend. Nicht nur, dass die Nato-Truppen Afghanistan sichern müssen, sie müssen auch die instabile Lage an der Grenze zu Pakistan sichern und versuchen, den Drogenschmuggel zu unterbinden.
Keiner spricht mehr von einem Rückzug der Truppen in Afghanistan, man wartet eher auf Verstärkung durch neue Truppen, die vor allem von den USA aber auch von Deutschland gestellt werden. Wenn man bedenkt, dass die Isaf-Truppen ursprünglich zum Wiederaufbau nach Afghanistan geschickt wurden, verwundern die Nachrichten über Gefechte deutscher Soldaten mit den Taliban immer mehr.
Deutsche Soldaten werden immer häufiger in bewaffnete Auseinandersetzungen mit einbezogen. Es gab Berichte über ein Kommando amerikanischer Kampfjets seitens der Deutschen. Kann man hier noch von einem Friedenseinsatz sprechen? Wohl eher nicht. Die Lage in Afghanistan kommt einem Krieg erheblich näher, bei dem keiner mehr auf Truppenstärken angesprochen werden will. Was derzeit zählt, ist der Sieg über die Taliban, doch ob dieser gelingen wird, ist fraglich, zumindest mit der bisherigen Strategie.
Wenigstens scheint die Zusammenarbeit zwischen Nato-Truppen, sowie der afghanischen und pakistanischen Streitkräfte zu funktionieren. Ist dies ein Fakt oder soll die Öffentlichkeit nur damit beruhigt werden? Offene Fragen, die für Außenstehende nur schwer zu beantworten sind.
Verwundert bei all dem Chaos in Afghanistan noch irgend jemanden, dass Angela Merkel im Juli erstmals nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder Soldaten mit Orden ehren will für deren tapferen Einsatz? Da Deutschland nicht offiziell einen Krieg in Afghanistan führt, gehen die Orden natürlich nicht an Soldaten, die töteten, sondern an Kameraden, die sich für andere aufopferungsvoll einsetzten.
Die Lage in Afghanistan scheint zu eskalieren, in einen offenen Krieg auszubrechen, da wirkt es doch sehr befremdlich, dass man noch immer von einer Besserung der Lage in diesem Land spricht. Wie sehen die Verbesserungen nun wirklich aus? Die erhoffte Demokratie ist nach wie vor nicht erreicht, aber das dürfte nicht verwundern. Verwundert bin ich nur über die Ordensvergabe an deutsche Soldaten, die von ihrem eigentlichen Einsatz, dem Aufbau des Landes, sich immer weiter entfernen, um aktiv im Krieg gegen den Terror oder die Taliban zu kämpfen.
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Mein Artikel wird wohl von einem Artikel der Welt Online noch untermauert. Denn hier ist heute die Nachricht zu lesen, dass von der ursprünglichen Wiederaufbauarbeit, die die deutschen Soldaten leisten sollten, nicht mehr viel übrig ist.
Traurig, aber wahr: Es herrscht Kriegszustand in Afghanistan und auch deutsche Soldaten werden immer intensiver in die Kampfhandlungen einbezogen…
Wie lange ist in Afghanistan eigentlich schon Krieg, 30 Jahre oder länger? Die jetzige Situation besteht seit Oktober 2001. Nach dem Anschlag aufs WTC haben die USA den “Krieg gegen den Terror” begonnen. Von den Attentätern kam zwar keiner aus Afghanistan und das ist auch kein arabisches Land und hat kein Erdöl. Aber man schrieb bin Ladens Al-Qaida die Schuld an den Attentaten zu. Die Kette hieß Attentate – Terror – bin Laden – Mullah Omar – Taliban – Afghanistan. Dazu kam ein UN-Beschluss und los ging es. Der Beschluss des UN-Sicherheitsrates hat die ganze Welt mit hineingezogen. Es wurde eine internationale Schutztruppe aufgestellt. Und Peter Struck (zu dieser Zeit Verteidigungsminister) faselte etwas davon, dass die Sicherheit Deutschlands auch am Hindukusch verteidigt werden müsse. Ich weiß nicht, warum Besatzungstruppen immer glauben, dass man sie mit Blumen empfängt. Und ich sage zum Einsatz der Bundeswehr: dieser Krieg ist nicht unser Krieg, holt die Jungs nach Hause. Und nach dem amerikanischen Vorbild wird auch anderswo gehandelt. Es gibt kaum einen amerikanischen Film ohne Vietnamveteranen. In deutschen Fernsehfilmen sind immer öfter Rollen drin, wo irgendwann der Satz fällt “Ich war in Afghanistan.” Natürlich um Polizisten auszubilden, Brunnen zu bohren, Schulen zu bauen und dann in einen traumatisierenden Hinterhalt zu geraten. Soldat sein heißt auch töten oder getötet werden. Klar, aber……………………………….
ja,toeten und getoetet werden ist sogar Teil
unseres menschlichen Daseins.Das geht sogar
fuer jedes Lebewesen auf diesem Planeten.
Muss jedoch erwaent werden dass wenn es zu
unserer Ernaehrung kommt das Gleichgewicht
zwischen toeten untereinander , “mamals”
gemeint,totale Einseitigkeit ist die Norm.
Gibts also kaum etwas zu wimpern wenn’s um
erlaubtes toeten in Kriegen geht.Wichtig
finde Ich jedoch,dass Verschwendung von
Menschen in idiotischen, fuer Einen oder
Anderen, haupsaechlich materiellen Grund,
ist gegen unsere Gesetze und desshalb
kriminell , sollte daher nicht unterstuetzt
sondern bestraft werden.
Afghanistan ist so ein idiotischer Krieg.