Hasstiraden gegen Deutschland wegen ermordeter Ägypterin

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Ein Gerichtstermin in der vergangenen Woche in Dresden endete in einem Chaos, das erneut den Hass der muslimischen Welt auf Europa, bzw. Deutschland, lenkt. Während der Verhandlung in einem Berufungsgericht stach ein Russland-Deutscher eine Ägypterin mit 18 Messerstichen nieder.
Während die schwangere Muslimin und Mutter bei der Tat ums Leben kam, wurde ihr Ehemann schwer verletzt. Der Russland-Deutsche, den die Ägypterin Marwa wegen Beleidigung und islamfeindlichen Parolen angezeigt hatte, stürzte während der Verhandlung auf sie und stach zu.
Grund dieser abscheulichen Tat war Islamfeindlichkeit. Doch, warum es so weit kommen musste, dass eine Frau sterben musste und ein Mann schwer verletzt wurde, ist noch unklar. Die Tat geschah in einem Gerichtssaal, d.h. einem doch eigentlich sicheren und gesichertem Raum. Wie konnte es also passieren, dass der Täter so oft auf die Frau einstechen konnte und nicht aufgehalten wurde?
Die Tat und das Verhalten der Sicherheitsbeamten und Polizisten werden nun geprüft werden müssen. Während der Fall in Deutschland für Aufregung sorgte, erzeugte er in der muslimischen Welt regelrechten Hass auf Deutschland. Gerade von Radikalen wird nun der wachsende Fremdenhass und Rassismus in Deutschland angeprangert.
Die Beerdigung der Ermordeten, die in der muslimischen Welt als Märtyrerin gefeiert wird, fand in ihrem Heimatort Alexandria in Ägypten statt. Die Familienangehörigen fordern nun Rache. Sie wollen den Täter tot sehen, denn nur so könne Vergeltung für die Tat geübt werden.
Obwohl der Großscheich der al-Azhar Universität in Kairo Scheich at-Tantawi die Muslime zur Ruhe ermahnt und die Arbeit in die Hände der deutschen Justiz gibt, ist noch nicht sicher, ob der Täter mit dem Leben davon kommen wird. Zwar forderte at-Tantawi für die Tat die Höchststrafe, doch anders als in vielen muslimischen Ländern, wird das wohl hier in Deutschland nicht die Todesstrafe sein.
Ob lebenslängliche Haft den trauernden Familienangehörigen genug Vergeltung sein wird, stelle ich hier in Frage. Auffällig bei der ganzen Sache, mag sie sehr tragisch sein, die Reaktion der gesamten muslimischen Welt, besonders auch des Iran. Der iranische Außenminister richtete harte Worte gegen die deutsche Regierung und verurteilte die für Muslime mangelnde Sicherheit im Land.
Immer wieder erstaunlich, wie schnell der Iran dabei ist, den Finger ermahnend zu erheben, wenn irgendwo auf der Welt etwas gegen Muslime geschieht, wo doch gerade dieses Land sich eigentlich erheblich zurück halten sollte. Vor allem sollte man vom Iran gerade nach den jüngsten Ereignissen und der Ermordung und Festnahme von Demonstranten durch die Regierung beauftragt, sich in ein wenig mehr Zurückhaltung üben.
Auch Ägyptens Präsident Husni Mubarak verurteilte die Tat und forderte Gerechtigkeit für das Opfer.
Da nichts dem Zufall überlassen werden soll, soll nun ein Staatsanwalt aus Alexandria nach Deutschland reisen, um bei der Aufklärung des Falles zu helfen. Auch muslimische Verbände in Deutschland zeigten offen ihre Empörung über die deutsche Politik, die dem Fall zunächst weniger Interesse schenkte.
Nach all der Kritik war die Regierung im Zugzwang: Die Tat wurde auf Schärfste verurteilt und Bundeskanzlerin Merkel nutzte das G8-Gipfeltreffen im italienischen L’Aquila, um dem ägyptischen Präsidenten ihr Beileid auszusprechen.
Welche Konsequenzen dieser Fall haben wird, wird sich zeigen. Sicher schürt er erneut die Diskussion um Integration und die Frage des Fremdenhasses gegenüber Muslimen. Allerdings bin ich der Meinung, dass man einige Sachen hierbei aber nicht vergessen darf. Zum einen gibt es sehr viele gut integrierte Muslime in Deutschland, Migranten und Konvertiten, die das Recht haben, sich gegen Beleidigungen und Anfeindungen zu wehren.
Zum anderen bin ich der Meinung, dass gerade Russland-Deutsche hierzulande große Probleme haben, sich wieder zu integrieren. Sie stellen die Politik und alle hier aufgestellten Regeln in Frage und gehören zu einer Gruppe, in der die Integration und Offenheit gegenüber anderen mangelhaft ist. Genau auf diesen Sachverhalt sollte man auch hinweisen, bevor man sich als Staat des Fremdenhasses bezichtigen lassen muss.
Eine Muslimin musste wegen ihres Glaubens in Deutschland sterben, was sehr tragisch ist und auf jeden Fall verurteilt gehört. Doch andersherum gefragt: Wer in der muslimischen Welt prangert die jemenitischen Entführer an, die Mitte Juni Ausländer in der Nordprovinz ihres Landes entführten und zwei der Geiseln ermordeten.
Glaubt man den Gerüchten und Vermutungen, so wurden die beiden jungen Frauen ebenfalls aus religiösen Gründen ermordet, da sie angeblich Missionarsarbeit im Jemen leisteten. Wo sind hier die ermahnenden Stimmen aus der muslimischen Welt? Irgendwie wird mit zweierlei Maß gemessen, was nicht akzeptabel ist.
Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass einiges sehr schief gelaufen ist in dem Dresdner Gericht und dass die Sicherheitsbehörden auf jeden Fall versagt haben, ich bin mir aber auch sicher, dass Deutschland allein die Aufklärung des Falles schaffen und den Täter entsprechend bestrafen wird. Man sollte in der muslimischen Welt beginnen, nicht nur Fehler und Übergriffe gegen Muslime so vehement zu verurteilen, sondern sollte in der eigenen Gesellschaft beginnen, denn auch hier herrschen Unstimmigkeiten und sogar harte Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Religionsangehörigen.
Beliebte Suchanfragen zu diesem Artikel
die spinnen! sollen erstmal in ihre eigenen länder sehen..
Zweierlei Maß? Selbstverständlich! Wir fühlen uns doch immer so großartig und überlegen mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Wir haben Religionsfreiheit im Grundgesetz; ein Grundrecht, das zu schützen ist. Bei Iran, Ägypten und Jemen ist das nicht so, also wird sich die muslimische Welt auch nicht zu ermordeten Anhängern anderer Religionen äußern.
Es bleibt dabei. Eine muslimische Frau mit Courage hat sich Polizei und Justiz, also den Organen des Staates anvertraut und um ihr Ansehen gekämpft. Nun ist sie tot. Niedergemetzelt in einem Gerichtssaal, vom Angeklagten. Dann wird noch auf den Ehemann geschossen – warum eigentlich?
Die Problematik Eingliederung von Russlanddeutschen ist nun mal durch den Staat zu lösen. Ich muss zugeben, dass ich lieber die Straßenseite wechsle, wenn ich so eine Gruppe sehe. Die haben immer gut Alkohol dabei und sprechen demonstrativ laut russisch. Also ich gehe ihnen lieber aus dem Weg.
Warum auf den Ehemann geschossen wurde? Na, die Polizisten glaubten, dass er der Täter sei. Echt peinlich und unverständlich, was da in Dresden geschehen ist.
Heiliger Bimbam! Das kannste keinem vermitteln. Da waren sicher mehr Leute in dem Raum. Sie haben geglaubt, er wäre der Täter! Ich möchte nicht fragen, wie sie zu dieser Annahme kamen. Es kann ja nur ein optischer Eindruck gewesen sein, der ihn von allen anderen unterscheidet …
Ich habe verschiedene Artikel
bezueglich dem Mordfall gelesen.
Alle scheinen irgedwie gebaut.
Desshalb ist es schwierig
die Wahrheit bezueglich der
ganzen eckeligen Geschichte zu
beurteilen.
Eines ist mir jedoch klar,ich
war in beiden Laender,Oesterreich
und Deutschland,”there is no love
lost between”Muslim and Christen,
oder Muslims und Unglaeubigen.
Das Christentum wurde ja speziel in
Europa schon immer als die grundlegende
Religion anerkannt.Alle “Anderen”
wurden als Gottlose Ketzer eingestuft.
Man muss nur die “Welt Media”verfolgen
um klarzuwerden dass der Westen
in einem amerika gefuehrten “Jihad”
gegen die Muslims verwickelt ist.
Was da so angeht zwischen Indonesien
und Pakistan ,Israel nicht zu vergessen
ist “multilateral mass muerder”.
Menschen und Religion sind eben wie
“Scheisse und Gestank”.
Man muss es, aber den Geruch kann
man eben nicht verhindern, daher
irritiert bis zum gegenseitigen Hass.
Jetzt,aus Geschichtsbuechern
ergibt sich,dass die Muslim bei
weitem mehr “gute” Menschlichkeit
zeigten im Vergleich zu den Christen
Meine Betonung “gute”Menschlichkeit,
zum Unterschied von nur “menschlich”,
ueberlasse ich euch Leser.Ist ja
so vieles als menschlich bezeichnet
dass im waren Sinne des Wortes ein
“oximoron”darstellt.
Oximoron als in “total verkehrt”.
Heute ist im Tagesspegel ein neuer Artikel zu lesen, der ziemlich interessant ist. Hier werden Parallelen zwischen der Ermordung Marwas und dem Karikaturenstreit von 05/06 gezogen. Zumindest gibt es die Fragestellung, ob die beiden Fälle gleichzusetzen seien:
Fast drei Wochen liegt der Tod von Marwa Al-Sherbini in einem Dresdner Gerichtssaal jetzt zurück; die offiziellen deutschen Reaktionen auf die Tat eines Russlanddeutschen, der die 31-jährige Apothekerin aus Ägypten mit 18 Stichen tötete und auch ihren Mann lebensgefährlich verletzte, blieben zunächst aus und waren dann spärlich.
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