Verschärfte Drohungen Israels gegen Iran

welt.de
Der Iran besser gesagt der iranische Präsident Ahmedinedschad und dessen Atomprogramm sind vielen ein Dorn im Auge. Wie sehr sich die westlichen Regierungen auch bemühen, diplomatisch eine Änderung der Einstellung des iranischen Präsidenten zu erreichen, scheiterten sie bisher immer unsäglich.
Die iranische Regierung gibt sich siegessicher und betont immer wieder das Festhalten am Atomprogramm, da sie kein Grund sieht, auf den Abbau von Uran zur friedlichen Nutzung zu verzichten.
Ein ständiges Hin und Her, ein Tauziehen um mögliche Lösungen, die vor allem den Westen beruhigen, dass bisher nichts brachte außer ständigen Querelen. Im Gegensatz zu Bush, der dem Iran zu seiner Amtszeit mit einem Einmarsch offen drohte, hält sich Obama noch zurück mit solchen Äußerungen und hofft auf Diplomatie.
Die Regierung, die sich wohl derzeit am meisten bedroht fühlt, ist Israel. Der amtierende iranische Präsident ist der israelischen Regierung ein Dorn im Auge von dem permanent Gefahr droht. Die Einstellung Israels, man müsse den Iran durch Waffengewalt auf den richtigen Weg bringen, ist seit Ahmedinedschads Reden und Hasstiraden gegen das Land existent und zumindest ansatzweise nachvollziehbar.
Was hingegen nicht nachvollziehbar ist, ist Israels Ankündigung, selbst ohne Zustimmung des Westens und besonders der USA militärische Schritte gegen den Iran einzuleiten, wenn die iranische Regierung nicht endlich ihr Atomprogramm aufgibt.
Ob es nun langsam wirklich ernst wird oder Ereignisse überbewertet werden, ist gerade unter der Regierung Netanjahus schwer einzuschätzen. Allerdings wird die Entsendung zweier israelischen Kriegsschiffe in den Suez-Kanal zurzeit als Drohung gegen den Iran ausgelegt und verstanden.
Nach Angaben eines ägyptischen Mitarbeiters der Kanalgesellschaft liefen die Schiffe aus, um an einem Manöver mit der US-Marine im Roten Meer teilzunehmen. Allerdings muss man auch bedenken, dass der Persische Golf von dort aus in einigen Tagen erreichbar ist.
Die Aktion lässt viel Spielraum für Spekulationen, zumal auch von Israel keine Angaben gemacht oder diese Auslegung dementiert wird. Es könnte gefährlich werden, vor allem wenn man bedenkt, wie Israel in den vergangenen Monaten argumentierte und welche Worte es bereits an den Iran richtete.
Sollte Israel den Iran angreifen, was ich nicht glaube und vor allem nicht hoffe, tut es dies ohne die Zustimmung der westlichen Staaten und Amerikas. Wie die Vergangenheit aber gelehrt hat, wäre das kein Hinderungsgrund für Israel. Die Frage ist nur, wie viel sich der Staat noch erlauben kann ohne die Konsequenzen auch endlich einmal tragen zu müssen.
Israel will verhindern, dass der Iran Atombomben bauen könnte, die er gegen Israel einsetzen könnte. Gute Forderung, allerdings muss man hier bedenken, dass Israel selbst Atombomben hat. In diesem Zusammenhang erscheint es doch sehr ironisch, andere Staaten davon abhalten zu wollen, ebenfalls über solche Waffen zu Verfügung.
Die Zeichen stehen jedenfalls doch ziemlich auf Sturm. Und anstatt sich um die Friedensverhandlungen mit Palästina zu kümmern und sich endlich einmal darauf zu konzertieren, droht es lieber dem Iran. Tolle Diplomatie.
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kann dir in deiner Aussage nur zustimmen! Sehe es genauso wie du! :-)
Nach den letzten Info. in der Presse
bezueglich dem Verhalten Israels
“Wehrmacht” in dem Gaza Krieg ist es
hoechste Zeit dass der Westen Israel
als einer der schlimmsten Rogue Staaten
der Welt behandelt. Fertig mit pussi
pussi diplomatie.Lasst Iran mal ganz
in Ruhe und konzentriert euch auf diese
zion Banditen .
Da kann ich dir nur zustimmen Frederric, aber vergiss nicht immerhin ist Israel die einzige Demokratie in Nahost – also besser und damit hats nen Freifahrtschein – für mich nicht nachvollziehbar
Apropo die einzige Demokratie im Nahost…..
Wenn die so weitermachen werden unsere
Nachfahren im Nahost einen gewaltigen
Friedhof finden mit einem Konkret
Grabstein mit der Inschrift:”Gestiftet
bei der feinsten Demokratie das in
dieser Gegend bis zum bitteren Ende
fungierte”.
ps.:
We just could not help ourselfs , you
see, zealotism is in our blood and
Massada was our real idea of “ism” .
Bravo, Frederic. In Israel ist manches unverständlich. Letztens habe ich in einem jüdischen Artikel gelesen, dass man sich in Folge des Holocaust nicht an den Klang der deutschen Sprache gewöhnen könne. Gut, dass man wenigstens den Klang eines deutschen U-Boot-Motors ertragen kann – seltsam, dass sie ausgerechnet deutsches Militärgerät kaufen. Ich vermute, dass sie im Fall eines Angriffs auf Iran auch nichts dagegen hätten, Seite an Seite mit deutschen Soldaten in diesen Krieg zu gehen. Möchte jemand wissen, wie die jüdische Darstellung ist? Interessenten können sich auf dieser deutschsprachigen jüdischen Website (die ich persönlich für ein sehr ehrliches Medium halte) informieren. Im Prinzip ist es so, dass man in Israel glaubt, im Alleinbesitz von Recht, Wahrheit und Demokratie zu sein. Und man ist wohl irgendwie erstaunt, dass andere Staaten keine israelische Politik machen wollen. Hier nun der versprochene Link http://www.hagalil.com/archiv/category/israel/iran/