Wahlen im Iran – eine Zwischenbilanz

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Heute wählte der Iran – und wie bereits erwartet gab es eine sehr hohe Wahlbeteiligung. Anders als in vorangegangenen Wahlen nutzten dieses Mal mehr als 80% der Iraner die Möglichkeit die politsche Zukunft ihres Landes mitzubestimmen.
Besonders interessant wird wohl der “Kampf” zwischen dem jetzigen Präsidenten Ahmedinedschad und dem Kandidaten der Oppositionspartei, der in de achtziger Jahren bereits Ministerpräsident im Iran war, Mussawi.
Ob bereits heute einer der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichen kann und somit die Führung des Landes übernehmen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
Man wartet noch gespannt auf die Auszählungen, die sicher noch eine Weile auf sich warten lassen, da die Wahllokale zwei Stunden länger als geplant geöffnet blieben.
Egal welcher Kandidat gewinnen wird, seine Regierugsmacht wird ganz bestimmt vom Obersten der gesitlichen Führung, Ayatollah Ali Chamenei, und der ihm unterstellten Revolutionsgarde beobachtet und in seine Grenzen verwiesen wird. Trotz Ankündigungen von Reformen von Mussawi wird der Fortschritt wohl auf sich warten lassen und nur sehr langsam und in abgeschwächter Form voran kommen.
Es bleibt also nach wie vor spannend und man kann für die Iraner aber auch für die internationale Öffentlichkeit hoffen, dass Ahmedinedschad nicht noch eine weitere Amtszeit an der Spitze des Irans bleiben wird. Andererseits muss man aber auch abwarten, inwiefern Mussawi Wahlversprechen und Neuerungen nach seiner Wahl umsetzen kann und wird.
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