Das deutsche Afghanistan-Konzept

Einfache und rasche Lösungen für die Probleme in Afghanistan gibt es nicht. Die Bundesregierung ist deshalb bereit, das Land langfristig zu unterstützen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der zivile Wiederaufbau. Das geht aus dem Afghanistan-Konzept der Bundesregierung hervor. Die vom Bundeskabinett verabschiedete jährliche Bestandsaufnahme stellt fest: Trotz Rückschlägen können die bisherigen Erfolge beim Wiederaufbau konsolidiert und der Prozess erfolgreich fortgesetzt werden.

Das Konzept zeigt auf, wo Anpassungen und Ergänzungen erforderlich sind, um beim Aufbau eines demokratischen und friedlichen Afghanistans voranzukommen. Zwar hat die problematische Sicherheitslage die öffentliche Aufmerksamkeit auf den militärischen Aspekt des Afghanistan-Engagements gelenkt. Für die Bundesregierung bleiben aber weiterhin der zivile Wiederaufbau und die Entwicklung des Landes im Zentrum ihres Engagements. Denn: Sicherheit und Wiederaufbau sind untrennbar miteinander verbunden. Die Bundesregierung will die finanzielle Unterstützung für Afghanistan im kommenden Jahr erhöhen: von derzeit 100 Millionen Euro auf dann 125 Millionen Euro.

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22. Oktober 2007 | 3 Kommentare | Politik

Besuch des syrischen Großmuftis in Deutschland

Laut Angaben der syrischen Botschaft in Berlin, wird diese Woche einer der sechs syrischen Großmuftis, Ahmad Badreddine Hassoun, in Deutschland erwartet. Der Großmufti will in Deutschland den Dialog der Religionen (christlich-muslimisch) vorantreiben und unterstreicht die Wichtigkeit dessen.

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22. Oktober 2007 | 1 Kommentar | Politik

Thymian-Kartoffeln

Zutaten:Thymian-Kartoffeln

  • 6 Kartoffeln
  • 1 Bund Thymian
  • Salz, Pfeffer, Curry

Zubereitung:

  1. Kartoffeln schälen und vierteln
  2. Kartoffeln in einen Topf geben und mit Salz, Pfeffer und Curry würzen. Wasser hinzugeben und Kartofflen zum Kochen bringen.
  3. Den Bund Thymian waschen und in kleine Stücke schneiden und zu den Kartoffeln hinzugeben.
  4. Wenn die Kartoffeln gar sind, Wasser abschütten und die Thymian-Kartoffeln als Beilage servieren.

Wirklich leckere Beilage und Kartoffeln mal etwas anders….

21. Oktober 2007 | 2 Kommentare | Rezepte

Salat süß-scharf

Zutaten:Salat süß-scharf

  • 1 Kopf grüner Salat
  • 2 Tomaten
  • 1/2 grüne Gurke
  • 3 eingelegte Gewürzgurken
  • 1 Apfel

für das Dressing:

  •  2 Esslöffel Senf (mittelscharf)
  • 1/2 Tasse Joghurt
  • 1 Esslöffel Milch
  • 3 Teelöffel Honig
  • Salz, Pfeffer, Essig, Öl, Zimt, Koriander

Zubereitung:

  1. Zutaten für das dressing in einer Schüssel anrühren und abschmecken.
  2. Tomaten, grüne Gurken und gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden. (Zuvor waschen nicht vergessen)
  3. Den grünen Salat schneiden und waschen, abtropfen lassen und zu den Tomaten und Gurken geben.
  4. Den halben Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden, zu dem gemüse hinzugeben.
  5. Salatdressing darüber verteilen, alles gut durchmischen und 10 Minuten ziehen lassen.
  6. Auf Tellern anrichten und dekorieren. Den halben Apfel, der nicht im salat verarbeitet wurde, schälen, vierteln und die Viertel in Scheiben schneiden. Auf den Salat 3 Salzstangen dekorieren und… Guten Appetit.

Ist sehr erfrischend und lecker, eignet sich gut für heiße Sommertage.

21. Oktober 2007 | Comments Off | Rezepte

Algerien: Karten über Landminen

Die frühere Kolonie Frankreichs, Algerien, spürt noch heute die Folgen des Unabhängigkeitskrieges (1954 – 1962), da immer wieder Opfer zu beklagen sind. Schuld daran sind die von Frankreich im Verlauf des Krieges gelegten Landminen.

Häufig wird die algerische Bevölkerung auch heute noch in Zeitungsartikeln über Todesopfer bei versehntlich ausgelösten Explosionen informiert. Besonders betroffen von solchen Unfällen sind Kinder und Schäfer.

Nun hat Frankreich Algerien erstmals Karten überreicht, auf denen die Positionen der vor fünfzig Jahren gelegten Landminen, verzeichnet sind. Laut der algerischen Reigerung handelt es sich um ca. drei Millionen Landminen, die hauptsächlich im Osten und Westen des Landes vergraben wurden.

Zu hoffen bleibt nur, dass diese Karten nun schnellstmöglich dazu genutzt werden, die noch immer existierenden und scharfen Minen aufzuspüren und zu entsorgen, um das Leben der Bevölkerung zu schützen und nicht noch weitere Opfer gefordert werden.

21. Oktober 2007 | 5 Kommentare | Politik

Global Conflicts – Palestine

Global Conflicts - PalestineDas erste Spiel von der Software-Firma Serious Games Interactive aus Kopenhagen lässt den Spieler als Journalist im heutigen Jerusalem sein Abendteuer erleben. In gewohnter Adventure-Manier sucht er Gesprächspartner, unterhält sich mit ihnen, schreibt Artikel, die anschließend in einer fiktiven Zeitung erscheinen werden. Anders als in den üblichen Spielen des Adventure-Genres kann der Spieler jedoch keine Probleme lösen, sondern nur eines kennenlernen, ein scheinbar unlösbares: den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern.

Gewinnen kann man nicht viel, aber dafür wird in  “Global Conflicts – Palestine” immer wieder dargelegt, wo die Konfliktherde stehen und gleichzeitig soll der Spieler angeregt werden, sich selbst danach zu fragen, auf welcher Seite er steht und wie neutral er wirklich ist bzw. sein kann. Diese Entscheidung muß man allein schon treffen, wenn man sich auswählt, für welche Zeitung man schreiben will, ob nun für die Global News, die Israeli Post oder eben die 3. virtuelle Zeitung namens Palestine Today.

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21. Oktober 2007 | 1 Kommentar | Allgemeines

Referendum in der Türkei: Sinn oder Unsinn?…

Heute (Sonntag, 21.10.07) steht in der Türkei ein Referendum zur Direktwahl des Staatspräsidenten durch das Volk an – einfache Sache, wie es scheint. Doch in diesem Land gestaltet sich dieses einfache politische Medium als äußerst schwierig.

Bereits im Frühjahr 2007 wurde die Volksbefragung, die sich dann aus verfassungsrechtlichen Gründen doch als schwieriger umsetzbar erwies, übereilt anberaumt. Die Regierungspartei AKP musste zu diesem Zeitpunkt reagieren, um so deren Kandidaten Abdullah Gül an die Machtspitze zu stellen. Da das Referendum zunächst scheiterte, musste es mit einem Detail, d.h. der Formulierung “Wahl des 11. Präsidenten” ergänzt werden, um verfassungsrechtlich korrekt zu sein.

In den im Juli anberaumten Neuwahlen wurde Gül also zum 11. Präsidenten der Türkei per Volksabstimmung gewählt. Das Problem, dass sich nun für die AKP stellte, war der Fakt, dass im Falle einer positiven Volksabstimmung während der jetzigen Wahl, Gül als Präsident zurücktreten müsste, da der 11. Präsident bereits gewählt wurde und per Referendum ja nur über den 11. Staatspräsidenten zu entscheiden war.

Um den Spitzenkandidaten der AKP auch weiterhin an der Macht halten zu können, änderte die Regierungspartei vor ein paar Tagen das Referndum, in dem nun der Staatspräsident (im Allgemeinen) vom Volk und nicht mehr vom Parlament gewählt werden soll. Doch nicht genug der Probleme: Bereits seit dem 11.09.07 geben Auslandstürken ihre Stimmen zu einem Referendum ab, das in dieser Form gar nicht mehr existiert.

Vor diesen hintergründen stellt sich nun natürlich die Frage über den Sinn dieser Volksabstimmung… mehr las eine Umfrage zur beliebtheit der AKP und Güls dürfte nicht dahinter stecken. Und weiter zu bedenken gilt, dass nach den politischen Diskussionen um einen möglichen militärischen Einsatz im Nordirak, die bisher als kurdenfreundlich bekannte Partei an Beliebtheit verlieren wird.

21. Oktober 2007 | 3 Kommentare | Politik

Mögliche Zusammenarbeit zwischen Türkei und Irak?!…

Nachdem die türkische Regierung Mitte der Woche über die Möglichkeit eines Angriffs gegen den Nordirak (hauptsächlich gegen die PKK) entschieden hat, meldete sich der irakische Regierungschef Nuri al-Maliki telefonisch beim seinem türkischen Kollegen, Erdogan. Im Verlauf des Telefonats sagte der irakische Regierungschef Hilfe in möglichen Operationen gegen die im Nordirak agierende PKK zu, sollten diplomatische Lösungen nicht ausreichen.

Die Ereignisse der letzten Tage riefen auch bei dem Generalsekretär Ban Ki Moon Besorgnis hervor, der alle Beteiligten ermahnte Diplomatie und Zurückhaltung zu üben in der Lösung des “Nordirak-Problems”. Da sich selbst die irakische Regierung bei einer Parlamentsabstimmung über den möglichen Militäreinsatz der Türkei im Nordirak nicht einigen konnte, bleiben nun die nächsten Tage und fallende Entscheidungen abzuwarten…

Andererseits meldete sich auch der kurdische Rebellenführer Murat Karayilan zu Wort und drohte mit Anschlägen bzw. der Sabotage von Ölpipelines aus Kurdistan (Wortwahl des Rebellenführers) in die Türkei, sollten militärische Operationen durchgeführt werden.

21. Oktober 2007 | 12 Kommentare | Politik

Überraschender Rücktritt Laridschanis

Wie aus Teheran bekannt wurde, ist der gemäßigte Chefunterhändler im Atomstreit, Ali Laridschani, heute überraschend von seinem Amt zurückgetreten. Die iranische Regierung gibt als Erklärung dessen persönliche Gründe Laridschanis an. Weiterhin wurde mitgeteilt, das Laridschani seinen Nachfolger, den stellvertretenden Außenminister Said Dschalili, am Dienstag nach Italien zu den dort angesetzten Gesprächen mit dem EU-Chefdiplomaten Javier Solana begleiten wird.

Gleichzeitig wies die iranische Regierung auch darauf hin, das der Nachfolger Laridschanis in diesem Bereich noch ziemlich unerfahren ist und somit vom deren Ministerpräsidenten Ahmadinedschad leichter zu beeinflussen ist. Das letzte Wort in allen politischen Themen des Irans hat aber der geistliche Führer Ajatollah Ali Chamenei.

Experten werten die Wahl Dschalilis als Zeichen dafür, dass in Teheran die Hardliner im Atomstreit mit dem Westen an Einfluss gewinnen.
Neben diesen Ereignissen im Iran, verurteilte das Außenministerium des Irans ebenfalls noch einmal ausdrücklich die Äußerungen des (noch) Präsidenten der Vereinigten Staaten, George W. Bush zu einem möglichen 3. Weltkrieg als “Kriegsrhetorik, die eine Gefahr für den Frieden und die internationale Sicherheit darstelle”.

Auch wenn Perino, Sprecherin des Weißen Hauses, betont, das die unvorsichtigen Äußerungen von Bush nicht als Kriegsaufforderung zu sehen sind, sondern als Warnung, macht US-Generalstabschef Michael Mullen darauf aufmerksam, das die USA trotz des Krieges im Irak und den stationierten Truppen in Afghanistan immer noch über ausreichende Reserven verfügen, um militärisch gegen den Iran oder andere Länder vorgehen zu können, sollte der Fall eintreten, das dies vonnöten ist. Zur Zeit bestehen aber noch genügend diplomatische Mittel um den Iran mit diplomatischen Möglichkeiten zu beeinflussen.

20. Oktober 2007 | 3 Kommentare | Politik

Ölpreis steigt auf Rekord

Ein Barrel (159 Liter) Öl hat gestern das erste Mal mehr als 90 Dollar gekostet. Es kletterte bis auf 90,07 Dollar und erreichte damit den sechsten Handelstag in Folge ein Rekordhoch. Wegen der unsicheren Lage im erdölreichen Nahen Osten, knappen Vorräten und massiven Spekulationen von Investoren halten Experten einen Anstieg auf 100 Dollar für möglich. “Das ist nicht auszuschließen”, sagte DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert. Das teure Öl bremst Ökonomen zufolge den Aufschwung und treibt die Kosten für die Lebenshaltung nach oben.

An den deutschen Tankstellen wurde für Dieselkraftstoff so viel verlangt wie noch nie. Ein Liter kostet jetzt durchschnittlich 1,23 Euro – Heizöl und Superbenzin blieben dagegen unter ihren Rekordmarken.

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20. Oktober 2007 | 43 Kommentare | Allgemeines