Spielvorlage zu 1001 Nacht

Wer kennt sie nicht: die Märchen aus “1001 Nacht”, häufig als arabische Märchen bezeichnet, haben diese ihren Ursprung allerdings in Indien und vereinen Geschichten aus mehreren Ländern, die nicht alle zu den heutigen arabischen Ländern zählen. Dennoch ist die Beliebtheit der Märchensammlung nach wie vor ungebrochen.

Spiel 1001 NachtBei dem Versuch, diese Märchen Kindern zugänglicher zu machen, kam mir die Idee eines Spiels, bei dem die Kleinen (aber auch die Großen) ihr Wissen über die Länder und einige kulturelle Gegebenheiten der Region testen können. Also machte ich mich daran, ein Spielbrett sowie Spielkarten zu basteln. Wobei ich auch darauf hinweise, dass das Spielbrett von jedem selbst gebastelt werden kann, viel Fruede bereiten solche Bastelarbeiten auch Kindern. Und das Wichtigste: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. (Als kleine Anregung stelle ich ein Bild meines Spielbrettes zur Verfügung, dass allerdings eher einfallslos nur eine karge Wüstenlandschaft darstellt…)

Die Spielkarten sind in zwei Kategorien unterteilt: Ereigniskarten und Fragekarten. Da hauptsächlich drei Märchen aus der Geschichtensammlung 1001 Nacht bekannt sind (nämlich: Alibaba und die 40 Räuber, Aladin und die Wunderlampe und Sindbad der Seefahrer), habe ich mich bei der Erstellung der Fragen zunächst einmal auch darauf konzentriert. Natürlich können die Fragen rund um die Märchen beliebig ergänzt und erweitert werden. Vielleicht finde auch ich die Zeit, den Fragekatalog im Laufe der Zeit zu erweitern, so dass dann auch auf meiner Seite weitere Karten zur Verfügung stehen… – da halt ich es jetzt wie die Araber und sage: In sha allah :-)

Spielanleitung:

  1. Es ist ein Würfelspiel für 2 – 8 Spieler.
  2. Es gibt zwei Kategorien von Karten: Ereigniskarten und Fragekarten
  3. Die Felder des Spielfeldes sind mit Fragezeichen für Fragen und Kreuzen für Ereignisse gekennzeichnet. Kommt ein Spieler auf ein markiertes Spielfeld, muss er je nach Symbol die passende Karte ziehen.
  4. Beantwortet der Spieler eine Frage richtig, darf er auf dem Feld bleiben, beantwortet er sie falsch, muss er zu dem Feld zurück, von der er kam.
  5. Zieht der Spieler eine Ereigniskarte, muss er den Anweisungen dieser folgen. Auch hier sind einige Aufgaben versteckt.
  6. Gewonnen hat, wer als Erstes das Ziel erreicht.

Viel Spaß beim Ausprobieren!!! :-)

Download: 1001 Nacht Spielkartenvorlagen

25. Oktober 2007 | 3 Kommentare | Allgemeines

Gaza: Wirtschaft vor dem Aus

Im September hatte die israelische Regierung den von der Hamas kontrollierten Gazastreifen zum “Feindgebiet” erklärt. In der nächsten Woche soll dann täglich stundenweise der Strom in dieser Region abgeschaltet werden, als Strafe für die Raketenangriffe der Hamas auf israelischen Boden. Aber nicht genug der Sanktionen gegen die Bewohner des Gazastreifens. Auch die bisher mit palästinensischen Banken zusammenarbeitenden israelischen Geldinstitute, die Hapoalim und die Discount Bank, wollen ihre Kooperation kündigen. So verschlechtert sich die humanitäre Lage im Gazastreifen immer weiter. Bereits jetzt werden die Geldscheine, die israelischen Schekel, immer weniger in der Region. Kinder, die beim UN-Flüchtlingshilfswerk UNWRA die Schulbank drücken und bisher zweimal jährlich 100 Schekel ausgezahlt bekommen haben, gehen dieses Jahr leer aus, da das Geld nicht mehr reicht.

Aber die Banken sind vorsichtig geworden, sie befürchten nun, dass die nach Gaza gelieferten Gelder nicht der Bevölkerung zugute kommen sondern in die Hände der militanten Hamas-Anhänger fallen, die weder Israel als Staat anerkennen noch zu einer Zusammenarbeit bereit sind. Ist das Geld erst einmal auf der palästinensischen Bank eingezahlt, gibt es keine Möglichkeit mehr die Verteilung und die Nutzung des Geldes von Tel Aviv aus zu kontrollieren. Die israelischen Banken wollen durch die Auflösung der Kooperation verhindern, das Hamas-Kämpfer aus den israelischen Geldern bezahlt werden und sie somit mit den Gesetzen, die die Auszahlung von Geldern an terroristische Organisationen unter Strafe stellen, in Konflikt kommen.

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25. Oktober 2007 | 14 Kommentare | Politik

Großmufti Scheich Ahmad Hassoun in Deutschland unterwegs

Seinen Besuch startete der Großmufti von Syrien, einer der sechs Großmuftis der Welt, in dieser Woche in Marburg. Grund für den Auftakt der Deutschlandreise in Marburg ist die in Kürze stattfindende Eröffnung eines Institutes für Nah- und Mitteloststudien an der Phillips-Universität. In Marburg kam es zunächst zu einem Treffen mit katholischen und evangelischen Bischöfen sowie dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinschaft.

Der Großmufti, ein sehr aufgeklärter, moderner Muslim, fühlt sich verantwortlich, den Dialog der Kulturen und Religionen zu fördern. Er spricht sich für die Wichtigkeit eines friedlichen Miteinanders der drei monotheistischen Religionen aus. Gleichzeitig setzt er sich für die Etablierung eines Islam in Deutschland ein, der weder vom arabischen noch vom türkischen Islam beeinflusst oder gar initialisiert sein soll. Weiter erklärt der Großmufti, dass Imame demzufolge in Deutschland ausgebildet werden sollen und man toleranter mit der Verschleierung muslimischer Frauen umgehen sollte. Als ein liberaler Muslim, der den Zwang zum Tragen eines Kopftuches ablehnt, stößt er auch oft auf Kritik oder Ablehnung in den Reihen der Muslime.

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25. Oktober 2007 | 2 Kommentare | Allgemeines

Integration nach wie vor ein Problem

Nach der Ermordung des holländischen Regisseurs Van Gogh wurde die Diskussion über die Integration ausländischer Mitbürger in der Europäischen Union angeheizt. Man begann an Plänen zu arbeiten, die „Nebeneinander” der Kulturen beenden und ein „Miteinander” fördern sollten. Doch wie sieht die Lage einige Jahre nach diesem dramatischen Ereignis in Europa und in Deutschland aus?

Die Regierung erarbeitete zwar einen Entwurf, der ausländischen Immigranten bessere Chancen zur Schul- und Hochschulbildung ermöglicht, aber hat man auch die Familien der Jugendlichen und alle anderen Asylsuchenden genügend berücksichtigt? Ich denke hier gibt es noch große Defizite, da es Asylbewerbern, die schon lange Zeit in Deutschland geduldet werden oder einen Aufenthaltstitel haben, noch schwer gemacht wird Jobs zu finden bzw. anzunehmen.

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25. Oktober 2007 | 7 Kommentare | Allgemeines, Politik

Waffenlieferungen Russlands an Syrien in Kritik

Gestern kritisierte die US-Außenministerin Condoleeza Rice erneut die russischen Waffenlieferungen an Syrien und erklärte gleichzeitig, dass es keine Legitimation für solche Lieferungen gibt. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hingegen beharrte auf der Einstellung der russischen Regierung, die die Waffenlieferungen für legitim hält, da sie die Lage in der Region nicht destabilisieren.

Die Exporte stellen entgegen amerikanischer Ansichten auch keine Verschiebung des Kräfteverhältnisses in der Region des Nahen Osten dar, wie der russische Außenminister gestern weiter erklärte. Dennoch bleibt Rice ihren Ansichten treu und wird auch weiterhin die russische Regierung immer wieder auf die gefahren und die Bedenken amerikanischer Seite hinweisen.

25. Oktober 2007 | 2 Kommentare | Politik

Staatsministerin Böhmer besucht Türkei

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, besucht vom 21. bis 23. November 2007 die Türkei und wird dort ihre Gespräche mit der türkischen Regierung fortsetzen. Geplant sind Treffen mit der türkischen Familienministerin Nimet Cubukcu, dem türkischen Arbeitsminister Faruk Celik und dem Minister für im Ausland lebende Türken, Said Yazicioglu. Bei den Gesprächen soll es vor allem um eine Vertiefung der Zusammenarbeit für die bessere Integration der 2,7 Millionen in Deutschland lebenden Zuwanderer aus der Türkei gehen.

Die Staatsministerin wird außerdem Visastellen der deutschen Botschaft beziehungsweise des deutschen Konsulats besuchen, um sich vor Ort ein Bild über die praktische Umsetzung des neuen Zuwanderungsgesetzes zu machen. Ferner wird Böhmer in Ankara beziehungsweise Istanbul ein Goethe-Institut besichtigen und sich dort über die Deutsch-Kurse für nachziehende Ehegatten informieren.

In Istanbul wird Staatsministerin Böhmer mit hochrangigen Wirtschaftsvertretern zusammenkommen. Geplant sind Treffen mit der Präsidentin der türkischen Wirtschaftsvereinigung TÜSIAD, Arzuhan Dogan, weiteren TÜSIAD-Vorstandsmitgliedern, sowie dem Geschäftsführer des größen türkischen Medienunternehmens Dogan Media, Mehmet Ali Yalcindag.

25. Oktober 2007 | Comments Off | Politik

Frank Schätzing – Nachrichten aus einem unbekannten Universum

Nachrichten aus einem unbekannten UniversumTitel: Nachrichten aus einem unbekannten Universum. Eine Zeitreise durch die Meere.

Autor:
Frank Schätzing

Seiten: 522 Seiten

ISBN-10: 3462036904
ISBN-13: 978-3462036909

Zusammenfassung:

Frank Schätzing schlüpft in diesem Buch in die Rolle eines Kapitän Nemo. Bevor es allerdings auf große Tauchfahrt geht, unternehmen wir mal eben noch eine kurzweilige Zeitreise durch die Evolution. Fans von Der Schwarm können mit Nachrichten aus einem unbekannten Universum ihr Wissen vertiefen – auf eine interessante, humorvolle und sehr lehrreiche Art und Weise. Kaufenswert!

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25. Oktober 2007 | 1 Kommentar | Reviews

Ausweise für Bewohner der Golanhöhen

Im Sechs-Tage-Krieg 1967 wurden weite Gebiete der Golanhöhen von Israel eingenommen und 14 Jahre später annektiert. Trotz UNO-Resolutionen 242 und 338 zog sich Israel aus den meisten Gebieten der Golanhöhen nicht zurück. Im Laufe der Jahre siedelten sich mehr als 15.000 Israelis dort an.

Nun will die syrische Regierung den Bewohnern der von Israel besetzten Golanhöhen Pässe austeilen. Die Vergabe von syrischen Pässe sollen die Lebensumstände der syrisch-stämmigen Bevölkerung im besetzten Gebiet verbessern.

Die meisten der Bewohner (viele von ihnen Drusen) weigern sich bis heute die israelische Staatsbürgerschaft anzunehmen und lebten somit ohne Billigung und Ausweispapiere.

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24. Oktober 2007 | Comments Off | Politik

Israel dreht im Gazastreifen den Strom ab

In den USA laufen die Vorbereitungen zur Nahost-Friedenskonferenz auf Hochtouren, in die auch viele Politiker arabischer Staaten große Hoffnungen setzten. Doch die Realität in Nahost sieht anders aus. Da die Hamas ihre Raketenbeschüsse gegen israelisches Territorium unterlässt, hat die israelische Regierung ab kommender Woche mit der Unterbrechung der Stromversorgung angekündigt. So sollen die Bewohner des Gazastreifens täglich für mehrere Stunden ohne Strom auskommen, ausgenommen davon sind Krankenhäuser und andere humanitäre Einrichtungen.

Aber nicht genug der Sanktionen, auch Importe von Treibstoff und Autos und andere Transporte sollen stark eingeschränkt werden. Grundlage dieser Strafen, die nicht nur die Hamas-Partei, sondern alle Bewohner des Gazastreifens treffen, wurde bereits im September gelegt, als die israelische Regierung den von der Hamas kontrollierten Gazastreifen als “Feindgebiet” deklarierte. Nun wartet die israelische Regierung nur noch auf einen Kabinettsbeschluss im Laufe der Woche zur Umsetzung und Realisierung der Sanktionen.

Da bereits jetzt schon Trinkwasser und Lebensmittel Mangelware im Gazastreifen sind, wird sich die Lage für die 1,5 Millionen Bewohnen noch drastisch verschärfen. Ein Hamas-Sprecher äußerte sich zu den Vorgängen und verurteilte Israel, der Genfer Konventionen die die Besatzungsmacht zur humanitären Hilfe im besetzten Gebiet auffordert, nicht zu folgen. Gleichzeitig kündigte er auch weiterhin Raketenbeschuss Israels an.

Die Bevölkerung geht wohl als absoluter Verlierer aus den Ereignissen der letzten Zeit hervor, nicht nur von den israelischen Sanktionen und der mangelhaften humanitären Lage und Versorgung, wird ihnen das Leben zusätzlich noch durch die Auseinandersetzungen zwischen Hamas und Fatah schwer gemacht. Beide Parteien verletzen bei der Umsetzung ihrer Ziele die Menschenrechte, wie laut Amnesty international bekannt wurde.

24. Oktober 2007 | 8 Kommentare | Politik

MFG unterstützt Marcus Vetters neuen Nahost-Film

Der neue Film (Arbeitstitel: “The Heart Of Jenin”) des deutschen Regisseurs Marcus Vetter (Filme wie “Mein Vater, der Türke”) wird von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) mit 100.000 Euro unterstützt. Das Herz von Jenin (Heart Of Jenin) ist die Geschichte Ahmed Chatibs, einem von Israelis erschossenen Palästinenserjungen, dessen Vater Ismail sich innerhalb von zwölf Stunden entscheidet, vier Organe seines Sohnes sechs israelischen Kindern zu spenden und damit deren Leben zu retten.

Seitdem sind eineinhalb Jahre vergangen. Was hat Ismail al Chatib aus dem Flüchtlingslager Jenin mit seinem Zeichen des Friedens erreicht? Wenn man wissen will, wie Ismails Geste das Leben der Empfängerfamilien verändert hat, muss man eine Reise durch ganz Israel unternehmen: Von seinen nördlichen Hügeln an der libanesischen Grenze, über die umstrittene Heilige Stadt Jerusa-lem, bis in den Süden des Landes an den Rand der Negev-Wüste.

Buch und Regie: Lior Geller, Markus Vetter
Kamera: Nadav Hekselmann
Schnitt: Saskia Metten
Produktionsleitung: Kristin Holst
Produzenten: Yariv Mozer/ Ernst Ludwig Ganzert/ Ulli Pfau
Redaktion: Gudrun Hanke El Ghomri, Martina Zöllner /SWR

24. Oktober 2007 | Comments Off | Allgemeines