Valentinstag

Der 14. Februar ist der Tag für Verliebte und Paar. An diesem Tag ist es zur Tradition geworden, dass man entweder Karten an seinen Schatz verschickt oder sich gegenseitig mit einem kleinen Geschenk, seine Liebe beweist. Viele Paare nutzen den Tag für ein romantisches Dinner oder einen Spaziergang oder anderen Aktivitäten in trauter Zweisamkeit.

Zwar wurde der Valentinstag in den letzten Jahren sehr kommerzialisiert, aber dennoch spielt er eine große Rolle, vor allem, sich gegenseitig seine Liebe zu bezeugen. Natürlich gehen die Meinungen zu diesem Tag auch in Europa stark auseinander, wenn es um die Frage geht, ob man einen vorgeschriebenen Tag benötigt, um sich seiner Gefühle für den Partner klar zu werden und ihm dies zu beweisen.

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13. Februar 2009 | 9 Kommentare | Allgemeines

Rechtsruck in israelischer Regierung

Die Wahlergebnisse in Israel lassen nichts Gutes für die Zukunft in Nahost erahnen. Obwohl die neue Regierung noch nicht gebildet ist, steht schon jetzt fest, dass sie auf ganz sicher  einen Rechtsruck erleben wird, als es bisher der Fall war. Die zur Auswahl stehenden israelischen Kandidaten ließen ihre angestrebte Politik schon im Vorfeld der Wahlen erkennbar werden und vieles deutet auf eine Verschlechterung der Lage als auf eine Verbesserung hin.

Livni, die mit wenigen Stimmen die Wahl für sich gewinnen konnte, ist aber noch lange nicht als neue Ministerpräsidentin bestätigt, im Gegenteil, die Chancen für sie gegen Natanjahu stehen eher schlecht.. In der nächsten Woche führt Peres sowohl mit ihr als auch mit den Kandidaten der anderen Parteien Gespräche, um dann seine Entscheidung zu treffen, wem er den Auftrag zur Regierungsbildung erteilen wird. Livni, die für mich noch als liberalste der Kandidaten gilt, kündigte aber auch einen härteren Kurs gegen die Hamas an. Sollten Netanjahu oder Liebermann, die von der israelischen Bevölkerung als Favoriten gehandelt werden, den Regierungsauftrag erhalten, schwinden die Möglichkeiten zu Friedensverhandlungen fast komplett.

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13. Februar 2009 | 3 Kommentare | Naher Osten, Politik

Rosetta Stone Studie: Deutsche auf Spitzenplatz

Kurz notiert: Wie eine neue Studie (durchgeführt von dem Unternehmen Rosetta Stone) darlegt, liegen die Deutschen bei Fremdsprachenkenntnissen im internationalen Vergleich eine Position an oberster Stelle. Laut der Studie des amerikanischen Softwarehauses Rosetta Stone (Sprachsoftware usw.) sprechen ca. 88% der berufstätigen Deutschen mindestens eine Fremdsprache.

Der internationale Durchschnitt liegt, wie das Ergebnis der Studie besagt, bei „nur" 57 Prozent. Während die in Deutschland am meisten erlernte Fremdsprache (natürlich..) Englisch ist, liegt dagegen Spanisch auf der internationalen Bühne vorne. Der wichtigste Grund für Deutsche, eine neue Sprache zu lernen, seien die Reisen ins Ausland - egal ob nun beruflich oder in der Freizeit.

Für 40 Prozent aller Teilnehmer ist die Fähigkeit, eine Fremdsprache zu sprechen, sehr wichtig und fördere das kulturelle sowie zwischenmenschliche Verständnis. Weiter ergab die Studie von Rosetta Stone, dass Englisch in der Berufswelt immer mehr an Bedeutung gewinnt, aber auch Sprachen wie Chinesisch zunehmen. Soweit mir bekannt, wird vom Arabischen nichts erwähnt.

Die Studie von Rosetta Stone wurde auf zwei Ebenen durchgeführt. Einmal die internationale Befragung und zusätzlich noch die Umfragen bei 4000 deutschen Arbeitsnehmern. Die internationale Umfrage wurde in einem internationalen Kommunikationsunternehmen mit mehr als 800 Mitarbeitern sowie Dependancen und Kooperationen in 8 europäischen sowie 7 asiatischen Ländern durchgeführt.

12. Februar 2009 | 5 Kommentare | Allgemeines, Deutschland

Interkulturelles Lernen und interkulturelle Kompetenz

Seit einigen Jahren wird die Globalisierung in Bereichen wie Wirtschaft, Politik und Technik immer deutlicher und schreitet unaufhaltsam voran. Neue Technologien, Medien und Techniken lassen dabei die einzelnen Staaten zusammenwachen, ohne dabei ihre Individualität aufzugeben.  Dieser Fakt und die sich daraus ableitende Notwendigkeit nach internationalen Beziehungen, sei es privat oder geschäftlich, sind unumgänglich, will man nicht in der nationalen Bedeutungslosigkeit versinken.

Parallel zur Globalisierung gewann das interkulturelle Lernen, die Erlangung interkultureller Kompetenz an Bedeutung und ist heute kaum mehr weg zu denken. Sicher mögen sich auch heute noch viele die Frage stellen, was so eine Weiterbildung bringt, langfristig gesehen, helfen Seminare zu diesem Thema aber wirklich, Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Manch einer mag zwar davon träumen, mit einer Weiterbildung in interkultureller Kompetenz, alle Missverständnisse beseitigen zu können, doch da wird er sicher sehr schnell enttäuscht werden.

Obwohl interkulturelle Kompetenz, d.h. ein offenerer Umgang mit fremden Kulturen, erlernbar ist, heißt dies jedoch nicht, dass man wirklich alle Probleme beseitigen kann. Wer sich öffnet, und in einem der vielen angebotenen Seminare lernt, mit anderen Kulturen umzugehen, muss aber auch viel an sich arbeiten. Die interkulturelle Kompetenz und damit das Verständnis für andere Kulturen, setzt eine kritische und offene Reflektion der eigenen Kultur voraus. Wer sich seiner eigenen Kultur öffnet und Sachverhalte hinterfragt und gleichzeitig auch Fremdes akzeptiert, der hat gute Chancen interkulturell kompetent zu werden.

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10. Februar 2009 | 14 Kommentare | Allgemeines

Wahl der Knesset in Israel

Kurz notiert: In Israel werden heute die vorgezogenen Wahlen durchgeführt um ein neues Parlament (Knesset) zu bestimmen.  Etwa 5,3 Millionen Menschen werden an der heutigen Wahl in Israel teilnehmen. Als Favorit gilt der sog. Hardliner Benjamin Netanjahu aus dem konservativen Likud-Block. Aber es könnte auch sein, dass die etwas liberalere Außenministerin Zipi Livni die Wahlen gewinnen könnte.

Die Demoskopen erwarten zudem einen leichten Rechtsruck, weil die Partei Israel Beiteinu wohl als dritte Kraft in der Knesset vertreten sein wird. Es wird damit gerechnet, dass die Partei des sehr starken Nationalisten Awigdor Liebermann mit bis zu 21 (von 120 Sitzen) in die Knesset einziehen wird.

Schon als beinahe sicher gilt, dass man um eine Bildung einer Koalition im Israelischen Parlament nicht herum kommen wird. Die ersten Ergebnisse der heutigen Parlamentswahl in Israel werden mit Spannung erwartet und sollten gen Abend vorliegen.

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10. Februar 2009 | 8 Kommentare | Naher Osten, Politik

Abwrackprämie boomt anscheinend

Kurz notiert: Die Abwrackprämie in Deutschland boomt und lockt die Kunden an wie warme Semmeln. Laut einer Umfrage wird die Finanzspritze des Staates wohl mehr Autokunden zukommen, als es vorerst angenommen wurde.

Wie die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport" am Wochenende unter Berufung auf deine durch die Forsa gemachte Umfrage schreibt, wollen ca. 3 Prozent der Befragten die Abwrackprämie ganz sicher in Anspruch nehmen.

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Nach Gasstreit nun Kamel-Schikane

Kurz notiert: Nach dem länger als gedacht verlaufendem Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland sind nun Kamele das Salz in der Suppe zwischen beiden Ländern. Seit dem 31.01.2009 sitzen einige Kamele, welche für Bulgarien bestimmt sind, in Russland fest, weil die Ukraine die Kamele als eine Gefahr für die Gesundheit ansieht.

Wie Medien berichten, ist vermutlich ein Kamel auch schon an den Strapazen der „Reise" verendet, weil es zu lange im Lastwagen gehalten wurde. Ein Sprecher der ukrainischen Veterinärbehörde in Kiew sage der Nachrichtenagentur APF, dass die Kamele nicht einreisen dürfen, weil sie potentielle Träger des aus Afrika stammenden Schweinepest-Virus seien, welches aktuell auch in Russland grassieren soll.

Die russische Seite hingegen betont, dass die Paarhufer untersucht worden sind und es keinerlei Anzeichen für ein vorkommen der afrikanischen Schweinepest oder anderen Krankheiten gebe. Manchmal gleicht die politische Bühne einem Kindergarten.

Quelle & Info:
http://www.derwesten.de/nachrichten/tierisches/2009/2/8/news-110053411/detail.html

9. Februar 2009 | 5 Kommentare | Politik, Russland

Zukuntfsperspektiven in Nahost

Auf der Webseite der „Welt" ist ein interessanter Artikel über Israel und dessen Visionen veröffentlicht worden. Der Leitartikel von Herrn Jacques Schuster beschäftigt sich neben den anscheinend fehlenden Visionen des Landes Israel mit der am kommenden Dienstag anstehenden Wahl um ein neues Parlament sowie einen neuen Regierungschef.

Die drei Kandidaten, welche am Dienstag zur Wahl stehen, sind Benjamin Netanjahu vom Likud-Block, die bekannte Außenministerin Zipi Livni vom Block der Kadima und der Verteidigungsminister und gleichzeitige Führer der Arbeitspartei Ehud Barak. Durch die anstehende Wahl wird in Israel sowie auf der ganzen Welt, auch „Dank" des Gaza-Krieges, vermehrt diskutiert und debattiert.

Laut Meinung von Herrn Jacques Schuster, der ich mich nur voll anschließen kann, wird explizit vor Herrn Netanjahu gewarnt, welcher primär in Europa als „Scharfmacher" des Konfliktes Israel - Palästina gilt. Dies wird sogar teilweise in israelischen Zeitungen so dargestellt. Nach den Informationen von Meinungsforschern könnte es durchaus geschehen, dass Herr Netanjahu neuer Regierungschef in Israel werden wird.

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8. Februar 2009 | 10 Kommentare | Naher Osten, Politik

al-Qaida Mitglied in Stuttgart verhaftet

Wie gestern durch die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe bekannt wurde, ist der Bundesanwaltschaft die Festnahme eines 30jährigen deutschen Staatsangehörigen, der ein mutmaßliches Mitglied der Terrororganisation al-Qaida sein soll, gelungen.

Die festgenommene Person mit dem Namen „Sermet I." wurde bei seiner Einreise am Stuttgarter Flughafen festgenommen. Er soll unter anderem Material und. Informationen für Schlüsselfiguren der al-Qaida in Deutschland beschafft haben.

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Sicherheitskonferenz in München

Am Wochenende steht München Kopf, denn im Bayrischen Hof wird morgen die jährlich stattfindende Sicherheitskonferenz eröffnet.

Erwartet werden viele Politiker und Gesandte aus Ländern wie den USA, Russland, Frankreich, dem Iran, Afghanistan und anderen Staaten, um gemeinsam neue Richtlinien festzulegen und über die Lösung bestehender Probleme zu diskutieren. Mit der Entsendung des amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden signalisiert die USA einen Neuanfang, der sich vor allem an besseren und intensiveren Beziehungen mit der internationalen Öffentlichkeit orientiert.

Bereits im Vorfeld zeigt sich aber schon das hohe Konfliktpotential, das auf der Konferenz zu erwarten sein wird. Neben der Diskussion über den Umgang mit den Altschulden des Obama-Vorgängers Bush und den Überlegungen, wie mit den Guantanamo-Häftlingen umgegangen werden soll, stehen auch wieder Themen wie allgemeine Abrüstung und der Atomstreit mit dem Iran auf der Liste. Neben den genannten Tagesordnungspunkten sollen aber auch der Streit Russlands mit der NATO und künftige Lösungsansätze besprochen werden.

Da die Lage in Afghanistan nach wie vor sehr kritisch ist, will man die Konferenz ebenfalls nutzen, um hier neue, effektivere Sicherheitsstrategien in dem von Krieg und Terror zerrütteten Land zu finden. Meiner Meinung nach sollte in diesem Zusammenhang aber auch die Drogenproblematik Afghanistans und die wirtschaftliche Abhängigkeit der Menschen vom Drogenanbau und -handel diskutiert werden. Die Menschen brauchen eine funktionstüchtige Wirtschaft und eine stabile politische Lage, um irgendwann positivere Zukunftsaussichten zu haben.

Für die Teilnehmer an der Konferenz steht ein großes und sehr konfliktgeladenes Programm auf der Tagesordnung. Wenn nur in zwei der genannten Punkte gemeinsame Grundlagen zur Behebung der Probleme  gefunden werden, wäre dies schon ein sehr guter Anfang und positiv für die Tagung.

Ich kann nicht verstehen, warum auf solchen Treffen so viele Probleme auf dem Tagesplan stehen, denn so kann man die Fragen nur oberflächlich ansprechen, hat aber keine Zeit wirkliche Lösungsansätze zu finden.