Kultur im Fremdsprachenunterricht 5: Familienbesuch

Familienbesuch

Familienbesuch

Am Unterricht wird meist bemängelt, dass er abseits der gelebten Realität gehalten wird. Übrigens beklagen sich nicht nur Schüler darüber, sondern manch ein Lehrer sieht dies auch als Problem, vor allem dann, wenn die Schüler wirklich in der Praxis beweisen, wie wenig sie doch gelernt haben oder besser gesagt umsetzen können.

In den vergangenen zwei Jahren ist mir dieses Phänomen, das Schüler nicht in der Lage sind oder sein wollen, Gelerntes anzuwenden, aufgefallen. Ich begleitete Schüler nach Syrien und konnte nicht nachvollziehen, dass sie nicht mit ihren Gasteltern redeten oder sich an Unterhaltungen beteiligten.

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14. März 2010 | 2 Kommentare | Allgemeines

Nichtraucher Kampagne in Syrien

Nichtraucher-Kampagne

sana.sy

Rauchen schadet und viele Institutionen kämpfen mit bestimmten Kampagnen gegen die weitere Verbreitung des Rauchens an. Erinnert sei hier an das Anti-Raucher-Gesetz, dass langsam aber sicher ganz Europa überrollt.

Man könnte wohl behaupten, dass eines der Stereotypen bezüglich der arabischen Welt ist, dass viele (fast alle) Araber rauchen und das nicht zu knapp. Wer raucht, raucht eine nach der anderen und dann meist starke Sargnägel wie Marlboro oder Hamra‘ in Syrien.

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14. März 2010 | 2 Kommentare | Allgemeines

Libyen: Neben Max Göldi weitere Festnahmen

Das schöne Land Libyen welches dank dem Diktator Muammar Al-Gaddafi immer weiter in Verruf gerät hat mehr Angestellte verschiedener Schweizer Unternehmen festgehalten als bisher bekannt geworden war, wie die Schweizer Tageszeitung „Tages-Anzeiger“ gestern online bekannt gab.

Dabei beruft sich der „Tages-Anzeiger“ aus der Schweiz auf Télévision Suisse Romande, wobei berichtete wird, dass neben dem bekannten Fällen von Rachid Hamdani und Max Göldi seit dem Juli des vergangenen Jahres mindestens weitere 50 Mitarbeiter Schweizer Unternehmen entweder kurzzeitig oder auch länger inhaftiert wurden.

Angeblich soll ein Ingenieur aus Bulgarien etwa drei Monate lang in einem Gefängnis in der libyschen Hauptstadt Tripolis inhaftiert gewesen sein, wobei für diese Festnahme wohl kein offizieller Grund vorlag. Aktuell sollen sich aber immerhin alle inhaftierten wieder auf freiem Fuß befinden, wobei Max Göldi weiterhin noch in Libyen festgehalten wird.

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13. März 2010 | Kein Kommentar | Politik

Türkei: Genozid an Armeniern -Verhältnis zu Schweden eingefroren

genozid

nadir.org

Der erste Weltkrieg änderte das Bild der Weltgeschichte. Ein Krieg mit solchen Ausmaßen war bis dato nicht bekannt gewesen. Während des Krieges fielen viele Menschen und wurden Opfer der neuen brutalen Waffen.

Im Verlauf des Krieges nutzte das Osmanische Reich damals die Gunst der Stunde für sich, um sich gegen ihre Feinde, vorrangig, Armenier zu wehren und diese auszulöschen. Die Armenier kämpften gegen die Osmanen an der Seite Russlands.

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13. März 2010 | Kein Kommentar | Politik

Irak: Vorwurf des Wahlbetrugs

wahlen irak

welt.de

Im Irak wurde gewählt, die Bevölkerung ließ sich von den Anschlägen nicht abschrecken und ging am vergangenen Sonntag zur Wahl. Wie die Wahl ausgegangen ist und wer die nächsten Jahre die Geschicke des Landes leiten wird, steht noch nicht fest.

Noch immer laufen die Auszählungen, ein erstes Teilergebnis bestätigt aber ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen al-Malikis Rechtsallianz und des Wahlbündnisses des früheren Regierungschefs Ijad Allawi. Wann das endgültige Ergebnis nun zu erwarten ist, ist noch nicht ganz sicher.

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13. März 2010 | 1 Kommentar | Politik

Mossad-Boom in Israel

mossad-mania

tritonic.ro

Was macht der Geheimdienst eines Landes, wenn er sein Prestige wiederherstellen will? Er begeht einen Mord und pfuscht absichtlich oder unbeabsichtigt so, dass man ganz leicht auf dessen Spuren kommt.

Diesen Eindruck gewinnt man zumindest dann, wenn man sich den Mord an dem Hamas-Führer Mahmud al-Mabhouh in Dubai anschaut und vor allem die Welle, die danach losgetreten wurde.

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13. März 2010 | 2 Kommentare | Politik

Israel: Neue Baupläne und Abriegelung des Westjordanlandes

american policy

kill-more-people.de

Man will neue Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästina initiieren. Die USA sollen die neuen Verhandlungen moderieren. Man hofft auf Frieden in Nahost. Dass aber sowohl die Amerikaner als auch die Israelis falsch und arrogant dabei herüber kommen, scheint keiner zu merken.

Schon der Besuch des US-Vizepräsidenten John Biden wurde von neuen Bauplänen und die dadurch aufkommende Wut überschattet. Die neuen Papiere, die einem weiteren Siedlungsbau zustimmen gefährden eindeutig die Friedensverhandlungen und provozieren aufs Schlimmste.

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13. März 2010 | Kein Kommentar | Politik

Afghanistan: Karsai will Verhandlungen mit Taliban

mullah omar

welt.de

Die internationalen Truppen in Afghanistan kämpfen für Freiheit und die Zurückdrängung der Taliban im Land selbst. Eigentlich sollte das höchste Ziel aller sein, Frieden zu schaffen, aber scheinbar gibt es unterschiedliche Auffassungen über die Vorgehensweise.

Während auf der Afghanistan-Konferenz in London beschlossen wurde, einen internationalen Fonds anzulegen, aus dem gemäßigte Taliban finanzielle unterstützt werden können, damit sie sich den Interessen des Westens und der Regierung in Kabul anschließen und ihrem Kampf absagen.

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12. März 2010 | Kein Kommentar | Politik

Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung

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kunstsam.de

Der neuste Bericht zur Lage der Menschenrechte wurde von der US-Regierung nun vorgelegt und veröffentlicht. Er zeigt wie immer, leider, dass die Gewährleistung der Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit ist und dass Regierungen immer wieder selbst Menschenrechte verletzen oder Missachtungen und Verletzungen hinnehmen.

Besonders kritisch ist die Menschenrechtslage im Iran, in China, aber auch im Sudan, in Kuba in Nordkorea und in Russland. Hier werden Menschenrechte häufig mit Füßen getreten, vor allem auch von den Regierungen selbst.  Der Iran beispielsweise ist vor allem seit den Wahlen im vergangenen Sommer sehr negativ aufgefallen.

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12. März 2010 | Kein Kommentar | Politik

Großscheich at-Tantawi verstorben

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upload.wikimedia.org

Der am 28. Oktober 1928 in Ägypten geborene Großscheich Mohammad Sayed at-Tantawi erlag gestern in Saudi-Arabien einem Herzinfarkt. Er war auf dem Flughafen von Riad und wollte einen Flieger nach Kairo besteigen, als er zusammenbrach.

Man reagierte schnell und brachte den 81-Jährigen in ein Krankenhaus, doch die Ärzte konnten nur noch seinen Tod feststellen. Damit stirbt eine der Größen und anerkannten Persönlichkeiten des sunnitischen Islams.

At-Tantawi, der Großscheich an der renommierten al-Azhar-Universität in Kairo war, galt als wichtiger Vermittler zwischen Christen und Islam, da er zu einem gemäßigten Islam aufrief und sich für den christlich-islamischen Dialog einsetzte. Er verurteilte die Frauenpolitik der Taliban und kritisierte all diejenigen, die auf Juden und Christen schimpften.

Erst Ende des Jahres 2008 traf sich at-Tantawi in New York im Rahmen einer UN-Konferenz zum internationalen Dialog mit dem israelischen Staatspräsidenten Simon Perez und schüttelte ihm die Hände. Leider hat diese Geste bisher wohl nicht viel in der israelisch-palästinensischen Beziehung bewirken können.

Im Gegenteil: Seine Aktion führte zu sehr wütenden Reaktionen von Seiten der Muslime, vor allem in Ägypten forderten verschiedene Medien und islamistische Politiker Tantawis Absetzung. Aufgrund der feindseligen Reaktionen ihm gegenüber hat Tantawi später diese große Geste als Irrtum abgetan und seine Handlung relativiert.

11. März 2010 | Kein Kommentar | Allgemeines