Zionistische Gruppe beabsichtigt Korrekturen in Wikipedia

Wer kennt sie nicht die Online-Enzyklopädie Wikipedia, auf die man nicht nur zurückgreifen kann, wenn man sich zu einem bestimmten Thema einen ersten Überblick verschaffen will, sondern auch, wenn man Dinge zum Besten geben will. Viele Hobby-Autoren verfassen hier Einträge, die jederzeit und von jedermann geändert und ergänzt werden können. Zwar sollte man sich nicht einzig und allein auf diese Online-Enzyklopädie verlassen, aber sie ist eine umfangreiche Quelle.

Auch wenn Wikipedia vor allem im akademischen Bereich nicht gern als Quelle in wissenschaftlichen Arbeiten gesehen wird, so ist sie doch für viele erster Anlaufpunkt. Dabei kann wohl kaum jemand Garantie geben, dass alle Einträge hundertprozentig stimmen und vollständig sind. Doch trotz aller Kritik geht das Erfolgsrezept auf, zu den verschiedensten Themen findet man bei Wikipedia zumindest erste Informationen.

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23. August 2010 | 1 Kommentar | Naher Osten, Politik

Israel übt scharfe Kritik an Eröffnung des iranischen Atomreaktors

Es sieht ganz danach aus, als ginge im Atomstreit der Siegerpunkt, zumindest vorläufig, an den Iran. Am gestrigen Samstag wurde das erste Atomkraftwerk in Betrieb genommen. Man begann bereits gestern mit der Bestückung des Atomkraftwerkes mit Brennelementen, um es dann auch zum Laufen zu bringen. Die Inbetriebnahme des Reaktors in Bushehr soll in ungefähr einer Woche unter Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde abgeschlossen sein.

Ein eindeutiger Triumph der iranischen Regierung über die internationale Kritik und die Verhängung neuer, härterer Sanktionen, was die Regierung gestern auch heraushingen und verkünden ließ. Das Atomkraftwerk wurde mit Hilfe Russlands gebaut und nun auch in Betrieb genommen. Wie die USA auf die zwiespältige Politik Russlands reagieren wird und ob es zu neuen, intensiveren Spannungen zwischen beiden Ländern kommt, ist noch nicht klar.

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22. August 2010 | 1 Kommentar | Naher Osten, Politik

Jerusalem: Streit um Heilige Stadt gefährdet Frieden in Nahost

Die USA und die UN drängen die palästinensische Seite immer intensiver, in direkte Gespräche mit der israelischen Seite einzuwilligen. Dabei haben die Palästinenser nur einige Bedingungen, die von israelischer Seite erfüllt werden sollen, bevor man sich bereit erklärt, an einem Tisch zusammenzusetzen. Es scheint häufiger, als käme den Palästinensern dabei immer die Rolle des Bösewichtes zu.

Die Bedingungen, die die palästinensische Seite stellt, mal von der Hamas und den radikalen Kräften abgesehen, sind nachvollziehbar und gerechtfertigt. Abbas fordert im Namen der Palästinenser die Festlegung eines Fahrplans für Friedensverhandlungen vorzulegen und die Grenzen von 1967 für einen unabhängigen Staat Palästina mit Hauptstadt Jerusalem, zumindest Ostjerusalem, anzuerkennen.

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22. August 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Saudi-Arabien: Gericht veruteilt Angeklagten zu Lähmung

Wer kennt ihn nicht, den Bibelspruch Auge um Auge, Zahn um Zahn. In vielen Gesellschaften versuchen Gesetze und Verordnungen zu verhindern, dass genau diese Praxis vermieden wird. In Saudi-Arabien dagegen, ist es durchaus üblich, die gleiche Art der Verletzung als Strafe den Verurteilten aufzuerlegen, die sie ihren Opfern zugefügt haben.

In Saudi-Arabien gilt die Scharia als die Gesetzesquelle, nach der Recht gesprochen wird. In der Scharia, der islamischen Rechtsquelle, finden sich für verschiedene Verbrechen und Straftaten, Strafen, mit denen der Täter für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird. Auch in anderen Ländern gilt die Scharia noch als eine Quelle der Rechtsprechung, doch dort haben europäische, moderne Gesetze die Oberhand gewonnen.

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Ägypten: Ärztin wegen Genitalverstümmelung verhaftet

In Ägypten war und ist leider noch bis heute die Genitalverstümmelung von Mädchen weit verbreitet. Besonders in den ländlichen Regionen müssen sich viele Mädchen dieser Qual beugen. Häufig findet der Eingriff oder besser gesagt die Verstümmelung unter den furchtbarsten Bedingungen statt. Anstatt ein Krankenhaus aufzusuchen und auf Hygiene zu achten, wird es häufig zu Hause erledigt mit Küchenmessern oder Rasierklingen.

Die Genitalverstümmelung von Mädchen stellt eindeutig eine Körperverletzung dar und muss geahndet werden. Leider ist es für die Behörden nur schwer, die Mädchen vor diesen folgenschweren Eingriffen zu schützen, da die meisten schon immer heimlich, in der Ruhe der Familien, abliefen. Neben Ägypten gibt es sowohl in Afrika als auch in Asien noch einige Länder, in denen an der Genitalverstümmelung der Mädchen festgehalten wird.

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Israel: Ermittlungen wegen Diebesgut von der Gaza-Hilfsflotte

Manche Vorfälle ziehen ziemlich lang noch Wogen nach sich. So beispielsweise der Einsatz israelischer Soldaten im Mittelmeer im Mai dieses Jahres. Soldaten erstürmten hier nach Warnungen eines der Schiffe der Gaza-Hilfsflotte, an der sich viele Türken beteiligten. Bei dem Einsatz der israelischen Armee kamen mehrere türkische Aktivisten ums Leben.

Die Empörung über den Vorfall war groß, die Konsequenzen mehr als deutlich und vorausschaubar. Das Verhältnis zwischen Israel und der Türkei, das eh schon angeschlagen war, verschlechterte sich weiter. Gegenseitige Schuldzuweisungen und die Überreaktion der Türken führten zu Provokationen und der Abwendung der Türkei von Israel zugunsten der arabischen Länder.

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20. August 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Libanon: Angst vor Verkündung der Namen im Hariri-Mord

Vor fünf Jahren detonierte am 14.Februar in Beirut eine Bombe, die das Land und sogar die ganze Region für immer verändern sollte. Der ehemalige Premier des Libanon Rafik Hariri und weitere 22 Menschen wurden durch eine Autobombe ermordet, die nicht nur ein riesiges Loch in die Straße riss, sondern auch in der Gesellschaft tiefe Wunden hinterließ.

Die Ermittlungen begannen und Detlev Mehlis, der erste von der UN eingesetzte Ermittler fand schnell Spuren, die eindeutig in die Regierungskreise Syriens führten. Demzufolge ermittelte er gegen die syrische Regierung in Damaskus, vor allem aber gegen Einzelpersonen aus Regierungskreisen. Eine Spur, die sich als falsch, zumindest als so verworren und undurchsichtig herausstellte, dass davon immer weiter abgelassen wurde.

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19. August 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Irak: Truppenabzug fast beendet, Anschlagsrisiko unverändert hoch

Die US-Amerikanischen Truppen bereiten sich auf den Abzug aus dem Irak vor. Wenn man den Meldungen der Nachrichten glauben kann, dann erreichen heute Morgen die letzten Soldaten der Kampfbrigade den Irak. Die Soldaten werden in Kuwait erwartet und fliegen von dort in ihre Heimat zurück. Das Mandat endet am 31. August und aus diesen Gründen dementiert die US-Regierung auch einen Bericht, der in US-Medien zu lesen war.

In einer Stellungnahme aus der US-Regierung heißt es, dass das Mandat so wie vorgesehen erst am 31. August endet. Dieser Tag stellt aber noch lange keinen kompletten Abzug der Soldaten aus dem Irak dar. Von den derzeit noch 56.000 Soldaten werden wohl 6000 der Kampfbrigaden das Land verlassen.

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Libanon: Neues Gesetz bringt Palästinenser freie Berufswahl

Nach der Staatsgründung Israels und der Besetzung der palästinensischen Gebiete wurden viele Palästinenser vertrieben. Sie flohen in die benachbarten Staaten wie Syrien, Jordanien und in den Libanon. Obwohl die Länder die Flüchtlinge aufnahmen, gingen die jeweiligen Regierungen sehr unterschiedlich mit den Flüchtlingen um.

In allen Ländern hatten die Flüchtlinge zunächst keinerlei Rechte sondern fristeten ihr Leben in Flüchtlingslagern, di meist von anderen Bürgern der Länder gemieden wurden. In Jordanien funktionierte die Integration der palästinensischen Flüchtlinge wohl am besten, obwohl es auch hier immer wieder zu Ausschreitungen kam.

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18. August 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Iran: Steinigung der Ehebrecherin nicht ausgeschlossen

Der Fall einer zum Tode durch Steinigung verurteilten jungen Iranerin sorgte für Empörung außerhalb der iranischen Grenzen und führte dazu, dass sich nicht nur Hilfsorganisationen für die Rettung der Frau einsetzten, sondern auch Politiker. Es gab Unterschriftensammlungen, Bitten und Aufforderungen, den Tod auszusetzen und die Strafe zu mildern.

Der Frau wird vorgeworfen, nicht nur Ehebruch, sondern auch einen Mord begangen zu haben. Für den Ehebruch wurde sie eigentlich bereits verurteilt. Doch die Peitschenhiebe, die sie bereits über sich ergehen lassen musste, scheinen nicht mehr ins Gewicht zu fallen, denn nun wird nur über die Todesstrafe für den Ehebruch und den Mord, an dem sie beteiligt gewesen sein soll, diskutiert.

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18. August 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik