Nahost: Syrien lehnt Angebot Israels ab

Damaskus

Damaskus

Syrien hat heute das neue Angebot aus dem Büro des israelischen Premiers Benjamin Netanyahu zur sofortigen Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Syrien und Israel über eine schrittweise Räumung der eigentlich syrischen Golanhöhen abgelehnt.

Wie die Zeitung „Al-Shark al-Awsat“ heute schreibt, soll der syrische Außenminister Walid Muallem in der ägyptischen Hauptstadt Kairo erklärt haben, dass die Informationen über eine Zustimmung seitens Syriens über den etappenweisen Abzug der Israelischen Truppen aus dem Golan falsch wären.

Der syrische Außenminister Walid Muallem sagte in Kairo, wie die Zeitung schreibt, dass es für Syrien absolute Priorität habe, dass „die Rückgabe eines jeden Zollbreites der Golanhöhen nach dem Stand vom 4. Juni 1967“ geschehe.

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Frauenrechte in arabischen Ländern gestärkt

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kunstsam.de

Kurz vor dem internationalen Frauentag am 08.03. veröffentlichte  die US-Stiftung Freedom House eine Studie über die Frauenrechte in den Staaten des Nahen Ostens. Es wurde festgestellt, dass sich in 15 von 18 arabischen Staaten die Situation der Frauen verbessert hat.

Die Rechte der Frauen wurden gestärkt, besonders ist hier Kuwait zu nennen, in dem 2009 erstmals vier Kandidatinnen ins Parlament gewählt. Hier wurden gleiche politische Rechte für Frauen und Männer aufgeschrieben und eingehalten, zumindest in ersten Ansätzen.  Eine Entwicklung, die sich sehen lässt und die man auf alle Fälle hervorheben sollte als Beispiel für andere Staaten auch.

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5. März 2010 | 1 Kommentar | Naher Osten, Politik

Hamas: Judaisierung der palästinensischen Gebiete

Israel / Palästina

Israel / Palästina

Die sicherlich bekannte palästinensische umstrittene Organisation der Hamas verurteilt den neuen Beschluss zum Nahost-Konflikt scharf, indirekte neue palästinensisch-israelische Verhandlungen aufzunehmen, denn in den Augen der palästinensischen Hamas sind diese Gespräche zwischen Palästina und Israel nur eine Tarnung der Okkupation und ein Zugeständnis an die USA.

Diese Kritik an den nun geplanten neuen palästinensisch-israelischen Verhandlungen veröffentlichte die radikal-islamische Hamas in einer neuen Erklärung heute und antwortet somit zudem ziemlich zeitnah auf den Beschluss der Außenminister der Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga (LAS) in Kairo, dass man die Initiativen der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) unterstützen wolle und somit die indirekten Verhandlungen zwischen der palästinensischen Führung und Israel vorantreiben möchte.

Angeblich sollen diese Gespräche zwischen Israel und Palästina in etwa vier Monaten zu Ende gehen, wobei ich nicht ausschließen kann, dass Probleme diese Gespräche verlängern werden oder erneut zu einem Abbruch bringen.

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Syrischer Autor Rafik Schami auf Lesereise

Der berühmte syrische Autor Rafik Schami geht demnächst auf eine Lesereise, wobei leider schon jeder seiner kommenden Termine ausverkauft ist, was kaum einen Kenner seiner Werke verwundern dürfte.

So sorgen Werke wie „Das Geheimnis des Kalligraphen“ von Rafik Schami immer wieder dafür, dass sich Menschen nicht nur an den Geschichten des syrischen Autors erfreuen, sondern auch hinterfragen, wie das Leben dieses erfolgreichen, arabischen Autors Schami bisher verlaufen ist.

Mit dem Redakteur Hartmut Horstmann vom HK besprach der syrische Erfolgsautor Rafik Schami nun einige Themen wie das Entstehen eines Buches, äußert sich über selbsternannte Orient-Experten und verrät Details über das Erfolgskonzept von ihm, somit sollte man sich dieses Interview als ein Fan dieses Autors kaum entgehen lassen.

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3. März 2010 | Kein Kommentar | Allgemeines

Ägypten: Vorwurf der Tötung von Migranten

Ägypten und Israel arbeiten zusammen. Spätestens seit dem Friedensabkommen zwischen beiden Ländern im Camp Davis ist dies deutlich erkennbar. Anders als Syrien beispielsweise hat Ägypten dafür auch seine Gebiete des Sinais wiederbekommen.

Seither arbeitet man gemeinsam an der Grenzsicherung und versucht mehr oder weniger ernsthaft, Verhandlungen zwischen Israel und Palästina auf die Beine zu stellen, die irgendwann einmal wieder in Friedensgesprächen münden sollen.

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Dubai: Forderung nach Haftbefehlen im Mabhuh-Fall

Noch immer wurde der Mord an dem Hamas-Politiker in Dubai Anfang des Jahres nicht aufgeklärt. Nun trat aber der Polizeichef des Emirates Dubai an die Öffentlichkeit und versuchte einige Fragen zu klären.

Nach seinen Angaben dürfen Israelis nach wie vor in die Vereinigten Arabischen Emirate einreisen, man wird aber die Sicherheitskontrollen verschärfen und vorsichtiger werden. Besondere Vorsicht ist dann auch bei der Einreise von Israelis mit doppelter Staatsbürgerschaft geboten.

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Frauentag 2010

frauentag

frauentag

Konnten die Frauen in ihrem Kampf um Gerechtigkeit und Gleichberechtigung vorankommen oder gibt es nach wie vor Defizite? Sicher können wir uns in Deutschland und Europa ob unserer Errungenschaften und unserer Stellung in der Gesellschaft freuen, denn wir haben viel erreicht.

In knapp einer Woche ist es wieder soweit: Am 08.03. begehen wir einmal mehr den internationalen Frauentag, ein Tag, der uns Frauen ehrt und vor allem an unseren Kampf um Gleichberechtigung erinnern soll.

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3. März 2010 | Kein Kommentar | Allgemeines

Syrien importiert Obst von Israel

Quneitra

Quneitra

Wie im Jahre 2006 von Israel und Syrien vereinbart, hat der Staat Israel am heutigen Dienstag mit dem Obst-Export aus den Golanhöhen nach Syrien begonnen und wird in den kommenden Wochen täglich mit mehr als 28 Lastkraftwagen Äpfel und gegebenenfalls anderes Obst nach Syrien liefern.

Die Äpfel und das weitere Obst soll von drusischen Bauern aus den Golanhöhen stammen, welche mit ihrer Ernte dafür sorgen, dass nun täglich bis zu 30 LKWs mit ca. 10.000 Tonnen Äpfeln von Israel nach Syrien durch den Grenzübergang bei Quneitra unterwegs sein werden.

Syrien wird das von Israel bzw. den ehemalig zu sich gehörenden Golanhöhen teilweise für sich selbst verwenden, möchte aber auch, wie es die Informationen besagen, einen Teil dieses importierten Obstes an arabische Nachbarländer weiterverkaufen, wodurch man sich in Syrien einen kleinen Gewinn ausrechnent.

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Nahost: Vorzeichen eines neuen Religionskrieges

Der Tempelberg ist sowohl für Muslime als auch für Juden ein heiliger Berg und man versucht, sich diesen einzuverleiben und die Kontrolle darüber zu bekommen. Schon häufig wurde der Tempelberg genutzt, um Machtspielchen auszuleben und zu provozieren, erinnert sei hier nur an Ariel Sharons Ausflug auf den Tempelberg.

Nun kam es erneut zu Vorfällen auf dem Tempelberg, bei denen aus Versehen ausländische  Touristen ins Feuer gerieten. Sie waren wohl einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Bei ihrem Vorhaben, den Tempelberg zu besichtigen, wurden sie von palästinensischen Jugendlichen angegriffen und mit Steinen beworfen.

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VAE: Einreiseverbot für Israelis

Im Januar dieses Jahres wurde in Dubai ein wichtiges Mitglied der Hamas in einem Hotel erschossen. Die Spuren führten schnell nach Israel und zwar zum Auslandsspionagedienst, dem Mossad. Ihm ist es auch zuzuschreiben, dass die Verdächtigen in die Vereinigten Arabischen Emirate einreisen konnten.

Mahmud al-Mabhuh wurde erschossen. Der Fall gibt viele Rätsel auf und sorgte auch für eine Verschlechterung der Beziehungen zwischen Israel und Palästina. Aber auch europäische Staaten zeigten sich betroffen und empört und stellten Israel zur Rede.

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