Nahost: Feinde Israels kommen zusammen

nahost-konflikt

karikatur-cartoon.de

Man diskutiert im UN-Sicherheitsrat über die Sanktionen gegen den Iran und versucht, China und Russland so schnell wie möglich ins Boot zu holen, damit der Iran nicht weiter ungehindert zum einen provozieren und zum anderen an eventuellen Atomwaffen weiterbauen kann.

Des Weiteren hofft vor allem die USA darauf, diesen starken Gegner endlich in die Knie zwingen zu können. Bei den Bestrebungen, Gegner auszuschalten kommt der Schlachtruf, gegen den Terror und dessen Gefahren vorzugehen, immer gut. Mit dem Kampf gegen al-Qaida oder die Taliban konnte schon so Einiges im Kongress durchgebracht werden, was bei genauerer Betrachtung wohl eher lächerlich erscheinen könnte.

Nach Afghanistan, dem Irak und Pakistan rücken nun auch immer mehr Somalia, der Jemen aber auch der Iran in den Fokus der Anti-Terror-Verfechter. Gerade auf die Aktivitäten im Jemen und in Somalia wirft man ein wachsames Auge, jederzeit bereit, einzugreifen, um die zivile Bevölkerung, wie in Afghanistan, zu schützen.

Weiterlesen: Nahost: Feinde Israels kommen zusammen

27. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Internetcafè als Drogenumschlagsplatz

Die Bahnhofsviertel in vielen deutschen Großstädten sind nicht wirklich einladend oder vertrauenserweckend. Man ist immer bemüht, schnell aus diesen Gegenden zu verschwinden, um nicht in eine Auseinandersetzung verstrickt zu werden. Außerdem ist der Anblick von Junkies und Alkoholsüchtigen Bettlern nicht wirklich das, was man sich von einem Großstadtbesuch erhofft.

Drogen und vor allem der Missbrauch von Drogen werden immer verbreiteter in Deutschland, sei es, um den Stress bewältigen zu können oder weil man einfach etwas Neues ausprobieren und seinen Freunden in nichts nachstehen will.

Dass vor allem Nordafrikaner aus Algerien und Marokko häufig in Drogengeschäfte verstrickt sind, könnte man als böses Vorurteil abtun, aber ein Funken Wahrheit ist hier ganz sicher dabei. Gerade Marokko gilt als das Umschlagsland für den Drogenhandel zwischen Afrika und Europa.

Seit Frankfurt stehen nun wieder vier Männer aus Algerien und Indien vor Gericht. Sie hatten ein Internetcafé genutzt, um ihr Drogengeschäft aufzuziehen und die Drogen dort an ihre Kunden zu verkaufen. Das Internetcafé und Telefongeschäft soll zu einer wahren Drogenhölle verkommen sein, in der Kunden sich in den Kabinen oder auf der Toilette des Geschäfts mit Kokain und anderen Drogen versorgen konnten.

Die Frankfurter Polizei kam dem Drogenhändler-Ring im vergangenen Jahr auf die Schliche und konnte die Täter durch das Einschleusen eines verdeckten Ermittlers überführen. Nun kündigten die Angeklagten Geständnisse an, sicher nicht, weil sie sich dem Unrecht bewusst sind, sondern weil sie ihre Strafe so gering wie möglich halten wollen.

Die Täter aus Nordafrika saßen bis zum Prozessauftakt bereits in Untersuchungshaft und werden dort wohl noch eine Weile bleiben. Der Inder, der das Internetcafé führt, wurde nicht inhaftiert und konnte das Geschäft weiter führen. Ob sein Geschäft aber immer noch so florierte wie zu Drogenzeiten, das sei einmal dahin gestellt.

27. Februar 2010 | Kein Kommentar | Deutschland, Politik

Afghanistan-Mandat: Platzverweis für Linke

Plenarsaal-Bundestag

balingen.de

Die Afghanistan-Konferenz in London zu Beginn des Jahres sollte keine Truppengeberveranstaltung werden, sondern ernsthaft neue Strategien hervorbringen, die Afghanistan schnell sicher machen könnten.

Zur Strategieänderung in Afghanistan gehört auch die Großoffensive im Süden des Landes, bei der die Taliban bekämpft und ihnen die Vorherrschaft über die Opiumfelder und die Macht in der Region entrissen werden sollen. Die Kampfhandlungen halten bis heute an. Leider sind auch viele zivile Opfer zu beklagen.

Weiterlesen: Afghanistan-Mandat: Platzverweis für Linke

Nahost: Israel plant weitere Siedlungen

Wie die bekannte und geschätzte israelische Tageszeitung „Haaretz“ heute berichtet, plant die israelische Regierung erneut, etwa 600 weitere Wohnungen in Ost-Jerusalem zu bauen und führt somit die umstrittene Siedlungspolitik weiter fort, ohne sich um die internationale Kritik zu sorgen.

Dieses neue Bauvorhaben soll auf dem durch Israel besetzen Gebiet nahe des Stadtteils Pisgat Seev (Jerusalem) und dem palästinensischem Vorort Schuafat stattfinden, was sicherlich nicht nur in den Augen der Palästinenser eine Art erneute Provokation darstellen dürfte.

Weiterlesen: Nahost: Israel plant weitere Siedlungen

26. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Westerwelle: Kein konkretes Datum für Afghanistan-Abzug

Guido Westerwelle

Westerwelle

Der deutsche Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), welcher aktuell wegen seinen Äußerungen zu Hartz-IV heftig diskutiert wird, sagte vor der Abstimmung des Bundestages nichts über ein fixes Datum für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.

Dabei verwies der Bundesaußenminister Westerwelle (FDP) darauf, dass ein solch „konkretes Datum“ Terroristen nur ermutigen würde, so lange durchzuhalten, um dann eben neue Aktionen fahren zu können.

Dies teilte der deutsche Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) heute dem Südwestrundfunk (SWF) in einem kurzen Interview mit und bekräftige währenddessen erneut, dass man Ende des kommenden Jahres 2011 in Afghanistan eine „Situation vorhanden sein sollte“, welches es zum ersten Mal möglich machen wird, das deutsche Kontingent an Soldaten in Afghanistan reduzieren zu können.

Weiterhin plant man damit, dass die afghanische Regierung unter dem teilweise machtlosen und umstrittenen Präsidenten Hamid Harsai im Jahr 2014 die komplette Handlungsgewalt, d.h. Verantwortung, für die Sicherheit seines Landes Afghanistan übergeben könne, doch wer dies wirklich glaubt, scheint ein wenig Weltfremd zu sein.

Man darf gespannt sein, wann deutsche Truppen in Afghanistan zum ersten Mal reduziert werden, denn auch das angestrebte Datum (Ende 2011) scheint mir nicht gerade realitätsnah zu sein.

Irak: Papst Benedikt trauert wegen neuer Christenmorde

Papst Benedikt gab bekannt, dass er „mit tiefem Schmerz“ die erneuten Christenmorde in Mossul aufgenommen habe, wie die Vatikanzeitung „L`Osservatore Romano“ vorgestern schrieb. Dabei bezieht sich dies auf die neuen Gewalttaten und Morde an Christen in der vergangenen Woche in Mossul, wobei zuletzt auch drei Mitglieder einer syrisch-katholischen Familie umgebracht wurden.

Als Reaktion flohen inzwischen viele christliche Familien aus Mossul, wie es die Nachrichtenagentur aina nun berichtet, schließlich soll man diese Gewalttaten schon mit dem Exodus irakischer Familien im Jahr 2008 gleichsetzen können.

Schon Anfang des Jahres hatte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone den Premierminister des Iraks, Nouri Kamil Mohammed al-Maliki, darauf hingewiesen, dass diese Gewalttaten gegen die christlichen Minderheiten in seinem Land nicht hinnehmbar seien.

Weiterlesen: Irak: Papst Benedikt trauert wegen neuer Christenmorde

26. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Islam in Österreich – Sammelband des ÖIF

Mit einem Sammelband unter dem Titel “Islam in Österreich” gibt der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) fundierte Einblicke zu Themen, die öffentlich in Zusammenhang mit dem Islam für Diskussionen sorgen.

Der von ÖIF-Kuratoriumsvorsitzenden SC Dr. Mathias Vogl und ÖIF-Geschäftsführer Dr. Alexander Janda herausgegebene Band liefert aktuelle Zahlen zur muslimischen Bevölkerung in Österreich, eine rechtliche Auseinandersetzung mit den wichtigsten islamischen Riten und deren Vereinbarkeit mit dem österreichischen Recht sowie Information über die Organisation des Islam in Österreich.

6,2 Prozent der Bevölkerung sind Muslime

Weiterlesen: Islam in Österreich – Sammelband des ÖIF

26. Februar 2010 | Kein Kommentar | Allgemeines

Urteil: Keine Pfändung der Kulturgüter aus Qatna, Syrien

Das Landgericht in Berlin entschied nun, dass Kulturgüter fremder Länder nicht gepfändet werden dürfen, um somit Schadensersatzansprüche von Opfern terroristischer Anschläge zu befriedigen und lehnte die Forderung eines Opfers des Terroranschlags auf das Berliner „Maison de France“ im Jahre 1983 ab.

Dieses Opfer hatte beim Landgericht in Berlin gefordert, dass altsyrische Kulturgut, welches aktuell in Stuttgart bei der bekannten Qatna Ausstellung (Syrien) gezeigt wird, wegen ausstehender Schmerzensgeldansprüche zu pfänden.

Weiterlesen: Urteil: Keine Pfändung der Kulturgüter aus Qatna, Syrien

Spionage für Israel: Sohn von Hamas-Gründer packt aus

son of hamas

img.flipkart.com

Verrat gibt es überall, wenn jedoch der eigene Sohn zum feindlichen Lager überwechselt, ist dies wohl mehr als bitter. In der nächsten Woche soll in den USA ein neues Buch über die Hamas mit dem Titel „Sohn der Hamas“ erscheinen.

Wer glaubt, dass es darin um die Vergötterung der als terroristischen Organisation eingestuften Partei geht, der irrt sich. Vielmehr wird wohl eher abgerechnet, Abgründe werden aufgetan und vor allem wird wohl auch die Frage nach Israels Erfolgen im Kampf gegen die Hamas und die Palästinenser zumindest teilweise beantwortet werden.

Weiterlesen: Spionage für Israel: Sohn von Hamas-Gründer packt aus

25. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Allgäu-Orient-Rallye und Jürgen-Wahn-Stiftung helfen in Syrien

Kindertagesstätte Salamiyah

Kindertagesstätte Salamiyah

Wer das Abenteuer liebt und immer wieder Neues entdecken will, ist ständig auf der Suche nach Ideen und Herausforderungen, die Spaß machen und gleichzeitig Nervenkitzel bieten. Die Rallye Paris-Dakar, die es seit 1978 gibt und bis zum letzten Jahr auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen wurde, bietet das gewiss. Aber wer kann schon daran teilnehmen?

Seit fünf Jahren gibt es nun als Alternative die Allgäu-Orient-Rallye. Anders als das große Dakar-Rennen geht es hier weniger um den Sieg als vielmehr um ein spannendes und unterhaltsames Abenteuer mit bezahlbaren Herausforderungen und mit abschätzbaren Risiken. Die Allgäu-Orient-Rallye entstand aus einer fixen Idee und ist mittlerweile sehr gefragt. Sie kam durch Unterstützung von Freunden aus Jordanien zustande und hat den Grundgedanken, etwa 200 alte Autos von Deutschland nach Jordanien zu überführen, wo sie zu wohltätigen Zwecken verwertet werden.

Weiterlesen: Allgäu-Orient-Rallye und Jürgen-Wahn-Stiftung helfen in Syrien