Niederländische Regierung zerbricht an Afghanistan

Die Mitgliedstaaten der Nato haben schwer zu knabbern am Afghanistan-Einsatz, ob sie dies offen zugeben wollen oder nicht. Heiße Diskussionen laufen seit Monaten innerhalb der Regierungen. Auch in Deutschland hat man sich gestritten  oder besser gesagt streitet man sich noch immer über die Aufstockung deutscher Soldaten und den Rückzug.

Das Land am Hindukusch stellt eine Gefahr klar, das dürfte allen einleuchten. Diese Gefahr zu beseitigen und dadurch den Taliban und al-Qaida ihren Halt zu entziehen und gleichzeitig auch Pakistan zu sichern ist höchste Priorität der internationalen Schutztruppen.

Nun sollten aber langsam Bedenken am Einsatz und vor allem an dessen Art und Weise aufkommen, denn am Streit über den Afghanistan-Einsatz brach die Regierung in den Niederlanden zusammen. Die Debatten liefen zu heiß und vor allem so konträr, dass man keine Einigung finden konnte.

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20. Februar 2010 | Kein Kommentar | Europa, Naher Osten, Politik

Iran: Kriegsgefahr steigt

Es wäre zu schön in Sachen Iran und Atomstreit etwas Positives berichten zu können, aber dies ist nicht der Fall. Die internationale Staatengemeinschaft streitet noch immer über die Art und die Höhe der Sanktionen. Berichte aus Israel stellen die Lage dramatisch dar.

Nach Berichten aus Israel könne es durchaus bald zu einem Krieg mit dem Iran kommen, da sich die einzige Demokratie im Nahen Osten stark gefährdet fühlt und einem noch stärker werdenden Iran entgegentreten muss.

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20. Februar 2010 | 2 Kommentare | Naher Osten, Politik

Apple: digitaler Übersetzer für Arabisch in Arbeit

beispiel für Übersetzung per Handy

fudder.de

Gute Nachrichten für alle Reisenden, die keine Zeit oder Geduld haben, sich vor der Reise mit der Sprache des Ziellandes zu beschäftigen. Dank der schnelllebigen und technologischen Zeit, wird immer mehr erfunden, was uns helfen kann, ohne dass wir uns großartig anstrengen müssten.

Vor allem wer ein iPhone oder ein iPod hat, kann sich freuen, denn hierfür soll es bald einen Dolmetscher geben, der im Ausland nützlich sein dürfte. Der Übersetzer funktioniert ohne Internet, was wohl ein sehr großer Vorteil ist, denn gerade im Ausland, können die Internetkosten ins Unermessliche steigen.

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19. Februar 2010 | 1 Kommentar | Allgemeines

Dubai: Mord an Hamas-Führer – Mossad beteiligt

Es klingt fast wie im Krimi, aber dies hier ist die Realität: Es geht um den in Dubai ermordeten Hamas-Führer. Durch die Tat wurden nicht nur die sowieso schon angespannten Verhältnisse zwischen Israel und Palästina noch weiter belastet, sondern der Mord wirft auch viele Fragen und Ungereimtheiten auf.

Die Ermittlungen zur Ermordung von Abdel Rauf el-Mabhuh am 20. Januar bringen immer mehr Seltsames zu Tage, dass immer deutlicher die Verstrickung des israelischen Geheimdienstes an der Tat vermuten lässt. So wurden beispielsweise gefälschte Pässe gefunden, die den Verdächtigen andere Identitäten gaben.

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18. Februar 2010 | Kein Kommentar | Nahost, Politik

Berlinale: Iran verbietet Teilnahme von Panahi

Dass der Iran immer wieder gern provoziert, dürfte jedem mittlerweile bekannt sein. Selbst im Filmgeschäft wird hier keine Ausnahme gemacht, warum auch, Filme decken häufig Missstände auf und kritisieren die Situation im Land.

Die Veranstalter der zurzeit statt findenden Berlinale haben die Unberechenbarkeit des Irans nun auch am eigenen Leib zu spüren bekommen. Wie in den vergangenen Jahren auch, haben sich einige iranische Filme international beweisen können, so dass sie in Berlin gezeigt wurden und werden.

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18. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Syrien: Ende der internationalen Isolation

Syrien kann sich nach Jahren der mehr oder weniger harten Isolation freuen, so langsam aber sicher wieder in den internationalen Kreis aufgenommen zu werden. Eins kann man dabei nur feststellen: Egal wie klein und unbedeutend die Schritte scheinen mögen, sie haben große Wirkung und kommen vor allem auch der Bevölkerung in Syrien zugute.

Gleich nach Obamas Regierungsantritt, seiner Rede an die arabische Welt und dem Besuch in Damaskus, konnte man auf weitere positive Entwicklungen hoffen. Erstmals nach den Anschlägen auf den ehemaligen libanesischen Politiker Hariri war die US-regierung wieder bereit, Gespräche mit Syrien aufzunehmen.

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17. Februar 2010 | 10 Kommentare | Naher Osten, Politik

Iran: Urananreicherung und Reaktionen der Weltgemeinschaft

Es ist nach wie vor ein ständiges Hin und Her zwischen dem Iran und dem Westen, man könnte fast sagen, dem Rest der Welt. Gerade die Anordnungen aus Teheran, nun endlich Uran im Land anzureichern, ließen die Diskussionen über neue, harte Sanktionen gegen den Iran wieder lauter werden.

Schon seit langem droht die Staatengemeinschaft dem scheinbar unbeugsamen Ahmadinedschad mit Strafen und einer Isolierung, sollte nicht endlich die Frage nach der Urananreicherung im Ausland zur Zufriedenheit des Westens geklärt werden.

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17. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Online-Arabisch-Kurs: Erstes Meeting

arabisches Schild

arabisches Schild

In den letzten drei Tagen hat sich hier auf meiner Seite nicht wirklich etwas getan, was daran lag, dass ich unterwegs war. Dieses Mal hieß das Ziel zwar nicht Syrien sondern London, mit meiner Leidenschaft für das Arabische hatte es aber dennoch zu tun.

Wie ich schon an anderer Stelle berichtete, wurde ein Projekt zur Erstellung eines Online-Arabisch-Kurses von der EU genehmigt. Das Projekt zur Erstellung eines Online-Arabisch-Kurses startete im November 2009 und wird zwei Jahre  dauern.

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16. Februar 2010 | 1 Kommentar | Allgemeines

Fußball: Klinsmann bald in Israel?

Wäre man böse, könnte man glatt meinen, wer als deutscher Bundestrainer im Fußball nichts bringt, geht einfach ins Ausland. Aber so negativ sollte man das alles vielleicht nicht sehen und eher globale Interessen und einen internationalen Austausch in Betracht ziehen, wenn man von Wechseln der Trainer liest.

Jürgen Klinsmann soll nach Angaben des Internetportals „sportss5“ einer der Kandidaten für die Stelle des Nationaltrainers für Israel sein. Vermutlich wird er hier sogar ganz oben mit rangiert und hat wohl gute Erfolgsaussichten.

Die Summe, die sich der israelische Fußballverband, leisten will, soll 2,5 Millionen Euro im Jahr betragen, wäre also mehr als nur ein ansehnlicher Verdienst, den Klinsmann in Israel erwarten würde.  Leider konnte man aber gestern keine Stellungnahme vom israelischen Verband bekommen und so bleibt zunächst noch genügend Raum für Spekulationen.

Für Klinsmann könnte der Job wirklich mehr als gelegen kommen, damit er seine Fähigkeiten unter Beweis stellen kann. Als Trainer von Bayern München lief es für den ehemaligen aktiven Fußballspieler ja weniger gut. Nach nur kurzer Zeit wurde er wieder entlassen.

Auch Klinsmann israelischer Kollege, der dortige Nationaltrainer, musste seine Sachen packen, nachdem Israel die Qualifikation zur WM in Südafrika nicht erreichen konnte. Alle Chancen stehen nun offen für Klinsmann, sein Können unter Beweis zu stellen und die israelische Nationalelf in vier Jahren dann wieder zur WM zu führen.

12. Februar 2010 | 1 Kommentar | Allgemeines

Arabisch: Nicht nur Sprache der Terroristen

Straßenschild Damaskus

Straßenschild Damaskus

Arabisch ist eine schöne Sprache auch wenn sie doch schwierig zu lernen ist, lohnt sich der Aufwand auf alle Fälle, vor allem dann, wenn man in den arabischen Ländern sieht, wie einem noch wesentlich mehr Türen geöffnet werden, als ohne diese Sprache.

Arabisch ist eine semitische Sprache und die Sprache, in der der Koran offenbart wurde. Hunderte Millionen Menschen sprechen die Sprache als Mutter- oder Zweitsprache. Viele Studenten lernen sie aus den unterschiedlichsten Beweggründen heraus und diese haben sicher nur selten etwas mit Terrorausbildung oder ähnlichem zu tun.

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12. Februar 2010 | Kein Kommentar | Allgemeines