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Saudi-Arabien: “Größter Penis” wird nicht Botschafter

Er ist fünfundfünfzig Jahre alt und ist ein Diplomat hohen Grades. Bisher agierte er schon als Botschafter Pakistans in Amerika, Indien und Südafrika. Zurzeit hat er einen Job im pakistanischen Außenministerium und war ursprünglich auch für den Posten des Uno-Hochkommissars in Kanada vorgesehen.

Er ist ein gefragter pakistanischer Diplomat, ein Mann, der sein Heimatland gut nach außen repräsentieren und vertreten kann, auch wenn es im Land derzeit immer häufiger Gefechte mit Terroristen gibt.

Obwohl er als Uno-Hochkommissar vorgesehen war, hat er diese Stelle nicht genommen, denn in Saudi-Arabien wurde zeitgleich der Botschafter Job frei.

Eigentlich gäbe es wohl keinen besseren Mann für die Stelle in Saudi-Arabien, doch da hat sich die Regierung irgendwie verkalkuliert und ein erhebliches Detail übersehen: Der Name des pakistanischen Diplomaten.

Herr Miangul Akbar Zeb darf wegen seines Namens nicht Botschafter in Saudi-Arabien werden. In Pakistan, in Urdu ist es zwar ein ganz normaler Name, auf Arabisch bedeuten seine letzten beiden Namen jedoch größter Penis.

Und dass man diesen harten Slang-Ausdruck nicht in diplomatischen Kreisen in Saudi-Arabien verwenden möchte, dürfte wohl klar sein. Manchmal reichen also nicht nur gute Referenzen, sondern dann entscheiden auch Namen über die Vergabe eines Jobs in bestimmten Regionen.

9. Februar 2010 | Kein Kommentar | Allgemeines, Nahost

Dubai: Burdsch Chalifa für Besucher geschlossen

Dubai scheint neben der Finanzkrise noch weitere Probleme zu haben, denn heute wurde bekannt, dass das höchste Gebäude der Welt, welches natürlich das Burdsch Chalifa in Dubai (VAE) ist, nur einem Monat, nachdem man die Eröffnung in den Vereinigten Arabischen Emiraten feierte, für Gäste und Besucher geschlossen wurde.

Angeblich soll der enorme Ansturm von Besuchern zügige Umbau- und Wartungsarbeiten beim höchsten Gebäude der Welt, dem Bursch Chalifa in Dubai, notwendig gemacht haben, wie der Betreiber des bekannten Hochhauses in Dubai heute Morgen erklärt hat.

Wann die seit der Eröffnung des Burdsch Chalifa in Dubai sehr gefragte Besucher- und Aussichtsplattform im 124. Stockwerk des höchsten Gebäudes der Welt in den Vereinigten Arabischen Emiraten wieder für Besucher zugänglich sein wird, hat der Betreiber der Anlage bisher nicht bekannt gegeben.

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Iran: 10 neue Uran-Anreicherungsanlagen

Wie Ali Akbar Salehi, der Leiter der iranischen Atombehörde, heute bekanntgab, möchte der Iran innerhalb der kommenden zwölf Monate zehn neue Anreicherungsanlagen für Uran im Land einrichten.

Dies gab der Leiter der iranischen Atombehörde, Ali Akbar Salehi, heute in der iranischen Stadt Teheran bekannt, wobei man schon im vergangenen Jahr aus dem Iran hören konnte, dass das umstrittene Land im Nahen Osten eigentlich zehn weitere Uran-Anreicherungsanlagen benötigen würde.

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8. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Libyen: Schweizer Geschäftsmänner bald wieder zu Hause

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Libyen und der Schweiz könnten sich bald wieder verbessern, nämlich dann, wenn die Schweizer Geschäftsmänner entlassen werden und wieder in ihre Heimat zurückkehren dürfen.

Seit anderthalb Jahren hält Libyen die zwei Schweizer Geschäftsmänner Hamdani und Göldi fest. Beschuldigt wurden sie der illegalen Wirtschaftstätigkeit im Land bzw. Unstimmigkeiten bei den Visa. Ob in Wahrheit nicht nur ein Rachefeldzug Gaddafis dahinter steckt, bleibt wohl auch weiterhin reine Spekulation.

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Nahost: Netanjahu geht auf Syrien zu

Damaskus

Damaskus

Nach den harschen Tönen, die man schon als Drohungen Israels an Syrien verstehen kann, verlauten nun wieder mildere Töne aus Israels Reihen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu  unterstrich zu Beginn der letzten Kabinettssitzung, dass Israel rein friedliche Absichten hat.

Vor einigen Tagen gab es ein hartes Wortgefecht zwischen den Nachbarstaaten Syrien und Israel, bei dem Liebermann deutliche Worte an die Regierung nach Damaskus schickte. Man hätte sie fast als Kriegserklärung auffassen können, denn es ging um den Sturz der syrischen Regierung im Falle eines Sieges.

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8. Februar 2010 | Kein Kommentar | Nahost, Politik

Atomstreit: Neue Drohungen von Ahmedinedschad

karikatur ahmadinedschad

kunstsam.de

Ein ständiges Hin und Her und vor allem ein Gezeter, das zwischen dem Iran und scheinbar dem Rest der Welt läuft. Langsam sollte man die Strategie des Iran kennen und vor allem einschätzen können, doch das scheint wohl nicht der Fall zu sein.

Erst gestern wurde auf der Sicherheitskonferenz in München über den Iran und dessen Atomprogramm beraten und diskutiert. Der Auftritt des iranischen Außenministers wurde zunächst als positiv gewertet, auch wenn er für weitere Verwirrung sorgte.

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7. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Afghanistan: Versöhnungsangebot von Taliban zurückgewiesen

hamid krasai

welt.de

Auf der Afghanistan-Konferenz in London Ende Januar legte man gemeinsam eine neue Strategie fest, die endlich für Frieden und Sicherheit in Afghanistan sorgen soll. Doch wie realistisch sind die neuen Festlegungen und Überlegungen, wenn man bedenkt, dass sie nur mit dem afghanischen Präsidenten Karsai gemacht wurden.

Man einigte sich auf einen Fond für kriegsmüde Taliban, um ihnen so die Hand zu reichen und sie aus den Fängen der Terroristen zu holen. Die Definition ist weit gefehlt und nur von westlicher Seite und der afghanischen Regierung ausgemalt worden.

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7. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Palästina: Forderung nach Verfahren gegen Israel

BanKiMoon

topnews.in

Noch immer bieten der Gaza-Krieg und die angeforderten Berichte Anlass zu Diskussionen und gegenseitigen Schuldzuweisungen. Dass im Gaza-Krieg zur Jahreswende 2008/2009 Kriegsverbrechen begangen wurden, steht sicher außer Frage.

Des Weiteren steht auch außer Frage, dass beide Seiten, also sowohl die israelische als auch die palästinensische Seite, Kriegsverbrechen verübt haben. Im September vergangenen Jahres kam auch der ermittlungsführende Staatsanwalt Goldstone in seinem Bericht zu diesem Fazit.

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7. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Jemen: Regierung geht auf Rebellen zu

jahia al-huthi

dw-world.de

Ende Januar erklärten die schiitischen Rebellen im Norden des Jemen Waffenruhe. Dies war zunächst nur einseitig und wurde von der Regierung eher kritisch betrachtet. Die erste Reaktion der Regierung war die Ablehnung der Waffenruhe, doch nur kurze Zeit später willigte auch die jemenitische Regierung ein.

Nun scheint die Umsetzung der Waffenruhe auch tatsächlich immer greifbarer zu werden. Über einen Vermittler ließ die Regierung den Rebellen einen Zeitplan für die Umsetzung der Waffenruhe zukommen. Der Plan wurde über den Anführer Abdel Malik al-Huthi an die Rebellen weiter gereicht.

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7. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik

Irak: Vermehrte Anschläge auf Schiiten und Krise vor der Wahl

Nuri-al-Maliki

topnews.in

Obama legte so viel Hoffnung in den Irak und vor allem in seine Politik. Der teilweise Abzug der US-Truppen aus den Städten brachte aber bisher keineswegs die erhoffte  Ruhe. Im Gegenteil, kurz nach Rückzug nahm die Gewalt auf den Straßen vor allem gegenüber religiösen Minderheiten zu.

Auch zum diesjährigen Ashura-Fest der Schiiten, kamen viele gläubige Pilger in Kerbala oder auf dem Weg dorthin um. Die Gewalt gegenüber den Schiiten ist nach wie vor ungebrochen. Erst gestern kamen erneut mindestens 40 Schiiten in Kerbala ums Leben.

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6. Februar 2010 | Kein Kommentar | Naher Osten, Politik