Dubai hofft auf Olympia 2020

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Nach allen bisher geleisteten Projekte, die Dubai zu einem wirklichen Wunder der Technik und Moderne in der Wüste erscheinen lassen, plant der derzeitige Herrscher Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum ein neues Megaprojekt.
„Dubai Sports City“ soll eine Stadt für Sportler, Sportakademien und Besucher der Olympiade 2020 werden. Bereits jetzt sind Ingenieure und Architekten dabei, die Pläne des begeisterten Sportfans Scheich al-Maktoum umzusetzen. Großes Ziel al-Maktoums ist die Ausrichtung der olympischen Sommerspiele 2020 in Dubai.
Ob sein Traum Chancen hat, wahr zu werden, steht dabei noch in den Sternen und ist wohl eher wage, denn der Nachbarstaat Qatar, der sich als Ausrichter der olympischen Sommerspiele 2016 beworben hatte, wurde im vergangenen Jahr von der Exekutive des IOC (Internationales Olympisches Komitee) abgelehnt.
Die Enttäuschung über die Entscheidung des IOC war und ist sehr groß in Qatar, hatte an sich doch wirkliche Chancen erhofft und bereits in den Bau moderner Sportstätten investiert. Doch moderne Sportstätten machen nicht alles aus.
Qatar wurde aus verschiedenen Gründen abgelehnt. Zum einen zählt das ganze Land gerade einmal ungefähr eine Millionen Einwohner und Doha, die Hauptstadt, mit seinen 400.000 Einwohnern wirkt gegen die anderen Bewerber eher als Dorf denn als Metropole. Man befürchtet also im Komitee, dass die Athleten vor leeren Tribünen ihre sportlichen Leistungen unter Beweis stellen müssen.
Zum anderen hat aber Qatar auch keine namhaften Sportler, die sich bisher international beweisen konnten oder gar an olympischen Spielen teilgenommen hatten. Ein großes Manko ist aber auch die fehlende Frauenquote an Sportlerinnen. Das IOC fördert vor allem weibliche Athleten, was in Qatar doch auf Unverständnis stößt.
Nun lässt sich Dubai nicht abbringen, es ebenfalls zu versuchen, obwohl in dem Land wohl ähnliche Bedingungen herrschen wie in Qatar. Doch in einem ist Dubai seinem Nachbar wohl voraus: Das Land kann einen Olympiasieger vorweisen, nämlich den derzeitigen Herrscher Scheich Ahmed bin Hasher Al Maktoum, der 2004 Gold erhielt und als weltweit einer der besten Schützen in Trab – und Doppel-Trab-Schießen gilt.
Ob das kleine Emirat die Exekutive besser überzeugen kann als Qatar ist ungewiss, denn auch hier sind die Einwohnerzahlen nicht gerade hoch und weibliche Athleten muss man auch hier Suchen wie eine Nadel im Heuhaufen.
Zum anderen sind auch die klimatischen Bedingungen zu beachten, die die Austragung der olympischen Sommerspiele im Zeitraum von Juli bis August fast unmöglich macht, kann man keine klimatisierten Räume aufweisen. Selbst diese können nicht alle Disziplinen abdecken und so wird die Auswahl Dubais wohl eher ein Wunschdenken des Herrschers bleiben.
Austragungsstätte von Olympia zu sein hat große Bedeutung und Tragweite, zumal es Wissenschaft und Technik mit Sport, Erziehung und vor allem Kultur zusammen bringt. Es wäre eine enorme Aufwertung des kleinen Emirates und würde zu Steigerung des Ansehens beitragen, da es das erste Land im Nahen Osten wäre, in dem die olympischen Spiele stattfinden.
Bisher ist alles noch in weiter Zukunft und eher unwahrscheinlich, dennoch kann man dem Emirat wohl die Daumen drücken, ein solches Ereignis ins Land zu holen und damit das Prestige noch zu steigern.
Aber wenn es mit Olympia nicht klappt, dann vielleicht ja mit der Expoausstellung 2020.
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dann mal sehen, ob Dubai die Olympiade zugesprochen bekommen wird.. wäre ja sehr schön irgendwie und man kann von und in Dubai ja davon ausgehen, dass es eine technisch hochwertige Olympiade werden dürfte - sollte sie in Dubai landen
Ich bin dafür, dass die Olympia endlich mal in einem Moslemischen / Islamischen Land ausgetragen wird ob Dubai oder Istanbul!
Istanbul hätte auch die Chance verdient!