Jordanien: Ausflugsziel Petra wird teurer

Geschrieben am 16. Januar 2010 um 09:52 Uhr.

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soleytours.ch

Eine Reise nach Jordanien lohnt sich auf alle Fälle, denn hier liegt in einem Talkessel im Bergland von Edom auf halben Weg zwischen dem Golf von Akaba und dem Toten Meer, die Stadt, die in der Antike eine wichtige Bedeutung spielte und bis heute Touristen und Wissenschaftler gleichermaßen beeindruckt.

Die Rede ist von Petra, der ehemaligen Hauptstadt des Nabatäerreiches, die aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage damals den Handel kontrollierte und damit zu einer blühenden, mächtigen Metropole aufsteigen konnte.

Wer nach Petra reist, wird sich selbst von der atemberaubenden Schönheit der Stadt überzeugen können. Schon allein die rote Farbe des Sandsteins macht die Stadt in der Region einzigartig. Der Weg zu den Ruinen der Stadt ist ein netter, kurzer Wanderweg durch eine Felsenschlucht, die an der engsten Stelle nur zwei Meter ist.

Wer den Weg hinter sich gebracht hat, sieht dann die ersten Monumente der Stadt zischen den Felsspalten auftauchen, ganz  wie dies auch Indiana Jones bei einer seiner Missionen erlebt hat. Automatisch kommt dann der „Wow-Effekt“.

Petra wurde von den Nabatäern nicht umsonst als Hauptstadt gewählt, denn nicht nur die geografisch gute Lage brachte Vorteile, die Bergketten, die die Stadt umgeben, waren ein perfekter Schutz. Man gelangt nur auf dem Weg, der bis heute von vielen Touristen und Wissenschaftlern begangen wird, in die Stadt.

Seit 1985 gehört Petra in Jordanien zum UNESCO-Weltkulturerbe und seit 2007 gilt die rote Felsenstadt als eines der neuen Weltwunder. Die Titel und die ständig steigenden Besucherzahlen treiben nun aber auch die Eintrittspreise für Touristen in die Höhe.

Die Zeiten, in denen man als Ausländer 10 Dinar zahlte, sind wohl nun schon lang vorbei. Mittlerweile liegen die Eintrittspreise noch bei 21 Dinar, was aber auch bald der Vergangenheit angehören dürfte. Die neuen Preise für eine Tageskarte liegen demnächst bei 33 Dinar, sollen aber bis November des Jahres auf 50 Dinar angehoben werden.

Eine stolze Summe die man zahlen darf, aber ich denke für so einen geschichtlich interessanten Platz, der auch noch so viel Anmut hat, zahlt man gern ein wenig mehr. Was wäre auch ein Urlaub in Jordanien ohne einen Besuch in Petra.

Mit der Preiserhöhung will man zum einen verhindern, dass Petra zu einem Massentourismuspunkt wird und dann Gefahr läuft verunglimpft zu werden. Des Weiteren will man den Besuchern mehr touristischen Service bieten können und gleichzeitig sicher stellen, dass Untersuchungen von Wissenschaftlern weiter durchgeführt und finanziert werden können.

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4 Kommentare zu “Jordanien: Ausflugsziel Petra wird teurer”

  1. Miro sagt:

    Ok, 50 Dinar sind bei 1:1 immer noch 50 Euro und wenn es dann für mich als Tourist wirklich einen Mehrwert gibt (sei es auch nur dass dann fähige Leute dort Arbeiten die dafür sorgen dass auch die Kinder der Kinder meiner Kinder eine Freude dran haben werden) ist der Preis gerechtfertigt. Solche Bauwerke müssen erhalten werden.

    Ich muss da sowieso mal hin, und ich finde ihn, den heiligen Gral :)

  2. Sarsura sagt:

    Na, dann drück ich dir die Daumen bei der Suche nach dem Heiligen Gral, hätte gern was ab, auch wenn ich ihn bei meinem Besuch vor....Jahren nicht gefunden habe :-)

    Ich finde die Eintrittsgelder für ein Tagesticket auch voll OK, immerhin gibt es dann auch Führungen auf Arabisch und Englisch, vielleicht auch Französisch dazu und das ist doch was.

    Außerdem ist die rote Stadt wirklich atemberaubend, da kann man ruhig etwas tiefer in die Taschen greifen...

  3. neuerordner sagt:

    Was die Wenigsten wissen, es gibt einen Hintereingang nach Petra. Über little Petra gelangt man über einen schmalen Gebirgspfad zum Felsengrab. Das ist definitiv nichts für Massentourismus. Denn zuerst muss man herausfinden welcher der vielen Wege durch die Wüste der Richtige ist, bis man schliesslich auf eine relativ guterhaltene Steintreppe im Fels stösst. Ab da kann man sich nicht mehr verirren, es gibt nur diesen Pfad, stellenweise aber in sehr marodem Zustand, zwei bis 3 mal muss man über Felswände klettern... Schwindelfrei sein, hilft dabei. Ich empfehle einen Beduinen mitzunehmen.

  4. Sarsura sagt:

    Da hast du wohl recht: Guter Tipp, danke

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