Libyen: Neben Max Göldi weitere Festnahmen
Das schöne Land Libyen welches dank dem Diktator Muammar Al-Gaddafi immer weiter in Verruf gerät hat mehr Angestellte verschiedener Schweizer Unternehmen festgehalten als bisher bekannt geworden war, wie die Schweizer Tageszeitung „Tages-Anzeiger“ gestern online bekannt gab.
Dabei beruft sich der „Tages-Anzeiger“ aus der Schweiz auf Télévision Suisse Romande, wobei berichtete wird, dass neben dem bekannten Fällen von Rachid Hamdani und Max Göldi seit dem Juli des vergangenen Jahres mindestens weitere 50 Mitarbeiter Schweizer Unternehmen entweder kurzzeitig oder auch länger inhaftiert wurden.
Angeblich soll ein Ingenieur aus Bulgarien etwa drei Monate lang in einem Gefängnis in der libyschen Hauptstadt Tripolis inhaftiert gewesen sein, wobei für diese Festnahme wohl kein offizieller Grund vorlag. Aktuell sollen sich aber immerhin alle inhaftierten wieder auf freiem Fuß befinden, wobei Max Göldi weiterhin noch in Libyen festgehalten wird.
Kein Wunder, dass die bekannte Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) bekannt gab, dass ihnen durchaus Hinweise auf solche Inhaftierungen bzw. Vorfälle in Libyen vorliegen würden. Dies gab unter anderem der Sprecher von Amnesty International (AI), Daniel Graf, gegenüber der Schweizer Tageszeitung „Tages-Anzeiger“ bekannt.
Die meisten in Libyen kurzfristig oder länger festgehaltenen Personen sollen aus Indonesien, den Philippinen und Europa stammen, wobei viele der festgenommenen Menschen schon länger in Libyen gelebt haben sollen. Seit der Festnahme des Sohnes von Diktator Muammar al-Gaddafi (Hannibal al-Gaddafi) vor zwei Jahren ist das Verhältnis zwischen Libyen und der Schweiz nicht nur belastet sondern ziemlich zerrüttet könnte man schreiben.
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