Pakistans falsches Spiel im Kampf gegen den Terror
Die USA kämpfen gemeinsam mit den Soldaten der Nato seit mittlerweile neuen Jahren in Afghanistan gegen Taliban und andere aufständische Truppen, ohne jedoch wirkliche Erfolge feiern zu können. Viele Argumente werden von den Generälen vorgebracht, um die desolate Lage zu entschuldigen und dafür zu sorgen, dass der Geldfluss nicht abgebrochen wird.
Der Kampf in Afghanistan ist eng verwoben mit dem Kampf gegen die Terroristen in Pakistans. Seitdem Musharraf nicht mehr in seiner Art Militärdiktatur für Ruhe und Ordnung im Land sorgt, hat der islamistische Terrorismus zugenommen. Die Regierung ist entweder zu schwach oder nicht wirklich interessiert daran, die Islamisten zu bekämpfen.
Immer wieder wird erklärt, wie wichtig es sei, Pakistan auf die Seite der USA zu ziehen, dahin, wo es unter Musharraf eindeutig war. Um dies zu erreichen fließen enorm hohe Summen nach Pakistan, die die Regierung verwenden soll, um gegen Taliban und al-Qaida zu kämpfen. Doch irgendwie geht der Plan nicht so ganz auf.
Die pakistanische Regierung heuchelt der amerikanischen Unterstützung zu im Kampf gegen die Terroristen, unterstütz diese zeitgleich aber mit Geld und gewährt ihnen Unterschlupf. Es ist nachgewiesen, dass sowohl die großen Anführer der Taliban als auch der al-Qaida in Pakistan sind, ohne irgendwelche Verfolgung oder andere Konsequenzen fürchten zu müssen.
Die nun im Internet veröffentlichten Geheimdokumente über die wirkliche Lage in Afghanistan und Pakistan geben ebenfalls an, dass in den amerikanischen Reihen bekannt ist, dass die pakistanische Regierung die Terroristen unterstützt und dass ein Teil des amerikanischen Anti-Terror Geldes in die Hände der Aufständischen in Afghanistan fließt, die die US-Soldaten wiederum bekämpfen.
Alles nur Idiotie und Versuch, Amerika zu schaden oder entsprechen die nun neu in Umlauf gekommenen Argumente der Wahrheit. Amerika verschließt sich, Verantwortliche im Militär winken bei dem Thema Finanzierung der Terroristen nur ab. Vielleicht ist aber wirklich etwas dran. Das würde dann auch erklären, warum die Taliban sich immer wieder sammeln und erstarkt aus ihren Rückzugsgebieten hervorkommen können und dann gegen die internationalen Schutztruppen kämpfen.
Die US-Armee trotzt den neu veröffentlichten Dokumenten und argumentiert, diese seien veraltet. Man ist trotz eigentlich sehr kühlem Verhältnis auf dem besten Weg, Pakistan als Verbündeten zu gewinnen. Klingt alles sehr lächerlich, vor allem dann, wenn man nach Pakistan blickt und die Lage unter die Lupe nimmt. Die Terroristen kämpfen verstärkt an zwei Fronten und die eigentlich starke US-Armee hat keine Macht, dagegen vorzugehen. Irgendetwas kann bei dieser Theorie nicht stimmen.
Pakistan scheinen alle Mittel recht zu sein, um sich Gelder zu sichern und damit die Aufrüstung zu finanzieren. Die Aufrüstung schließt ebenfalls die Finanzierung der Terroristen mit ein, alles, um gegen einen möglichen Angriff von Indien gewappnet zu sein. Der eigentliche Feind Pakistans ist nach wie vor Indien und um diesen Feind zu bekämpfen, ist der Regierung jede Allianz recht, egal welche Schäden sie anstellen könnte.
Doch die US-Regierung verschließt die Augen, ob aus Unwissen und Dummheit oder aus eiskalter Berechnung, das ist unklar. Klar ist nur, dass die USA nicht ewig Gelder in das Land pumpen können, ohne Transparenz über den Verbleib der Gelder zu fordern. Ein verlogenes Spiel, an dem die USA wissentlich oder unwissentlich beteiligt sind, in dem der Feind aus eigenen finanziellen Mitteln bezahlt wird.
Pakistan wird sein Spiel weiter fortsetzen und die US-Kassen weiter schröpfen, warum auch nicht. Eine Allianz mit Amerika vorzutäuschen, um Gelder für die Finanzierung der Terroristen abzugreifen, ist sicher die einfachste Variante, schnell voranzukommen. Wenn Amerika das nicht sieht oder sehen will, ist die Regierung wohl selbst daran schuld und wird irgendwann für die Fehler büßen.